Coronavirus-Epidemie: COVID-19 – Was Sie wissen sollten


Das neuartige Coronavirus sorgt für gefährliche Infektionen, ein Impfstoff ist noch nicht in Sicht. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Pandemie und klären über Mythen und Missverständnisse auf.

Als das Coronavirus SARS-CoV-2 im März 2020 in Europa ankam, hat es vermutlich auch Ihren Alltag gründlich umgekrempelt. Damit sich die durch das Virus ausgelöste Krankheit COVID-19 nicht zu schnell ausbreitet und das Gesundheitssystem ins Chaos stürzt, gelten Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen. Zahlreiche Läden und öffentliche Einrichtungen haben geschlossen.

In Krankenhäusern werden derweil weiter Menschen behandelt, die wegen des Virus unter lebensbedrohlichen Lungenentzündungen leiden. Derzeit gibt es noch keine wirksamen Impfstoffe und Medikamente – Wissenschaftler auf der ganzen Welt sind dabei, an diesen Wirkstoffen zu arbeiten. Außerdem werden Möglichkeiten erprobt, um möglichst viele Menschen gezielt zu testen.

In diesem Artikel haben wir Antworten auf wichtige Fragen zum Thema für Sie auf einen Blick zusammengefasst und verständlich aufbereitet: von der Ansteckung über Symptome und mögliche Langzeitfolgen bis hin zu Tests und Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen, Handhygiene und Gesichtsmasken.

Aktuelle Informationen und die offiziellen Empfehlungen erhalten Sie zusätzlich auf der Website des Bundesamts für Gesundheut (BAG).

Wo kommt das Virus her?

Die ersten Fälle der Krankheit COVID-19 wurden im Dezember 2019 in der chinesischen Provinz Wuhan beobachtet. Wie genau es zu den ersten Infektionen kam, ist noch unklar. Die gängigste Theorie ist derzeit, dass das Virus von Fledermäusen stammt. Möglicherweise hat es auf Umwegen über andere Tiere den Weg zum Menschen gefunden [1].

Im Januar 2020 erkannten die Forscher dann in Laboruntersuchungen das Virus SARS-CoV-2. Kurz darauf stiegen die Infektions-Fälle in China rasant an, die Erkrankung entwickelte sich zur Pandemie  also zur weltweiten Epidemie. In Europa traten die ersten Fälle in Norditalien auf und verbreiteten sich vermutlich von dort aus auch in die Schweiz. Berichten zufolge war der österreichische Urlaubsort Ischgl ein Drehkreuz für das Virus – Skiurlauber sollen ihn von dort aus in ganz Europa verteilt haben [1].

Gut zu wissen: Wofür stehen die Abkürzungen? SARS-CoV-2 ist die wissenschaftliche Bezeichnung des Virus, das für die Pandemie verantwortlich ist. SARS steht für "Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom". Die Krankheit, die das Virus auslöst, wird COVID-19 (Coronavirus-Disease-2019) genannt.

Wie steckt man sich an?

Der übliche Weg, auf dem sich Menschen mit COVID-19 anstecken, ist eine Tröpfcheninfektion. Dabei breitet sich das Virus in winzigen Speichel-Tröpfchen aus, die wir beim Husten, Niesen und Sprechen abgeben.

Die Tröpfchen, die das Virus enthalten, sind relativ schwer. Sie sinken nach kurzer Zeit auf den Boden und kommen dabei rund einen bis zwei Meter weit. Deswegen ist ein Sicherheitsabstand zu anderen Menschen von mindestens 1,5 Metern sinnvoll, um Ansteckungen vorzubeugen.

Auch Zeit spielt eine Rolle: Je länger Menschen sich nahe beieinander aufhalten, desto größer das Risiko einer Ansteckung. Eine Faustregel aus den USA: Halten Sie sich nicht länger als sechs Sekunden in der Nähe anderer Menschen auf [4], [5].

Kann ich ohne Symptome ansteckend sein?

Tatsächlich sind viele Betroffene ansteckend, bevor sie irgendwelche Anzeichen einer Erkrankung zeigen. Viele Experten sagen: Das ist einer wichtigsten Gründe dafür, warum COVID-19 sich so rasant auf der ganzen Welt ausgebreitet hat.

Laut einer Hochrechnung chinesischer Forscher stecken sich 44 Prozent der Menschen bei Infizierten an, die noch keine Symptome haben. Andere Wissenschaftler kamen in bestimmten Regionen Chinas sogar auf 48 und 62 Prozent [2,3].

Kann ich mich über Oberflächen anstecken?

Es passiert ebenfalls, dass sich Menschen über Oberflächen wie Türgriffe und andere Gegenstände anstecken. In solchen Fällen geraten die Viren zuerst über die Oberflächen an die Hände. Fassen wir uns dann ins Gesicht, können sie an Schleimhäute und in die Atemwege gelangen.

Dieser Infektionsweg ist möglich, aber im Vergleich zur Tröpfcheninfektion selten [4,5].

Aerosole: Kann ich mich über ausgeatmete Luft anstecken?

Die Hinweise darauf, dass sich das Virus über die Luft, die wir ausatmen, verbreiten kann, haben sich in den letzten Wochen gemehrt. So gab es einen Fall in den USA, in dem sich fast eine gesamte Chorgruppe beim Proben angesteckt hat, trotz Abstandsregeln. Ähnliche Fälle gab es auch in anderen Ländern. Forscher*innen, die solche Fällte untersuchten, vermuten, dass beim Singen Aerosole in die Luft abgegeben wurden, die das Virus transportierten [6].

Die Aerosol-Teilchen, die wir beim Atmen an die Luft abgeben, sind kleiner und leichter als die Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen und können vermutlich länger in der Luft verbleiben. In einer Studie blieben die Aerosole in geschlossenen Räumen bis zu drei Stunden in der Luft. Im Freien aber werden sie schnell vom Wind davongetragen [1,7,8]

Manche Wissenschaftler*innen gehen mittlerweile davon aus, dass ein großer Teil der Infektionen auf diesem Wege stattfindet. Christian Drosten, Virologe an der Charité in Berlin, riet deswegen Ende Mai auch in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, Innenräume gut zu lüften und sich wenn möglich draußen mit anderen zu treffen – das sei vermutlich sogar noch wichtiger als Händewaschen und Desinfizieren [9].

Mann und Frau sitzen auf Bank mit Sicherheitsabstand und Mundschutz

Bin ich immun, nachdem ich krank war?

Der Grund dafür, dass Sie etwa in einer Erkältungswelle nur einmal krank werden, ist die Immunität gegen COVID-19. Unser Immunsystem baut ganz bestimmte Antikörper auf, die einen Krankheitserreger bekämpfen. Will der Erreger, etwa ein Virus, dann wieder in den Körper gelangen, kennen die Abwehrkräfte ihn schon und können ihn abwehren.

Es ist noch zu früh, um sicher zu sagen, ob das auch beim Virus SARS-CoV-2 der Fall sein wird. Viele Forscher sind aber optimistisch. Erste Studien an Affen und Menschen legen nahe, dass es vermutlich nur in seltenen Ausnahmefällen dazu kommt, dass sich einmal Erkrankte erneut anstecken. In der Regel sind Sie vermutlich für Monate oder sogar bis zu drei Jahre immun, wenn Sie COVID-19 einmal überstanden haben [1].

Neues aus der Forschung:

Aufsehen erregte eine Aussage der südkoreanischen Behörden: Man habe das Virus bei 91 Patienten festgestellt, die die Infektion schon überstanden hatten. Wie einige chinesische Studien vermuten auch sie, dass es zu einer Reaktivierung des Virus kommen kann, also dass es nach Ende der Krankheit nochmal aktiv wird [10].

Viele Experten glauben allerdings, dass diese Fälle sich durch die gängigen Messmethoden erklären lassen: Die PCR-Tests weisen die Viren nur an bestimmten Körperstellen und zu bestimmten Zeiten nach. Sie schlagen manchmal negativ aus, obwohl sich noch Viren im Körper befinden. Außerdem stellen sie das Erbgut fest – und reagieren somit auch auf Viren, die nicht mehr aktiv sind [11].

Was sind die Symptome?

Die Symptome von COVID-19 fallen von Fall zu Fall sehr unterschiedlich aus. Sie reichen von „stummen Infektionen“ ohne jedes Symptom über leichte Erkältungen bis hin zu schweren Verläufen mit lebensbedrohlicher Lungenentzündung.

Symptome bei milden und moderaten Verläufen

Es gibt zu den Beschwerden bereits einige Studien aus China, wo das Virus zuerst ausbrach. Den Untersuchungen zufolge verliefen rund 80 Prozent der Erkrankungen mild oder moderat. Studien aus anderen Ländern legen nahe, dass dieser Anteil noch deutlich höher sein könnte [12].

Menschen mit leichteren Verläufen hatten teilweise überhaupt keine Beschwerden, häufig zeigten sich Symptome wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und leichte Lungenentzündungen

Neuere Berichte zeigen außerdem, dass der vorübergehende Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn ein typisches Symptom sein könnte.

Das deutsche Robert-Koch-Institut nennt einige weitere Symptome, die ebenfalls bei Betroffenen beobachtet wurden [1]:

  • Halsschmerzen sowie Kopf- und Gliederschmerzen
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust 
  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Durchfall
  • Hautausschläge
  • Bindehautentzündung

Symptome bei schweren Verläufen

Schwere Verläufe von COVID-19 bedeuten, dass es zu einer starken Lungenentzündung kommt. Das äußert sich durch Atembeschwerden und Atemnot, in sehr schweren Fällen kam es zu Lungenversagen und zu einer Ausbreitung auf andere Organe.

Diese sehr schweren Verläufe können tödlich sein. Betroffene müssen in Krankenhäusern auf Intensivstationen behandelt und oft künstlich beatmet werden. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts endet die Infektion in 0,8 Prozent der Fälle tödlich. Forscher weisen allerdings darauf hin, dass diese Zahl sehr schwer zu bestimmen ist – da die Dunkelziffer der tatsächlich infizierten Menschen sehr schwer festzustellen ist [1].

Wie viele der Corona-Infektionen zu solchen schweren Verläufen führen, war bislang von Region zu Region unterschiedlich. Die Zahlen reichen von drei bis sechs Prozent der Infizierten [1,12].

Risikogruppen für schwere Verläufe

Wenn im Zusammenhang mit dem Coronavirus von Risikogruppen die Rede ist, geht es dabei nicht darum, wer sich mit dem Virus ansteckt. Denn die Infektion kann jeden treffen, sie wurde bei Menschen aller Altersklassen festgestellt.

Es geht dabei um das Risiko für schwere Verläufe. Das ist für bestimmte Personengruppen deutlich höher. Das Bundesamt für Gesundheit nennt folgende Risikogruppen [1]:

  • Ältere Menschen ab 50 bis 60 Jahren. In der Schweiz waren die Menschen, die an COVID-19 verstorben sind, im Mittel 84 Jahre alt (Stand 17. April 2020).
  • Raucher
  • stark adipöse Menschen
  • Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie Herz-Kreislauferkrankungen, chronischen Lungenkrankheiten wie COPD, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes und Krebs
  • Menschen mit geschwächtem Immunsystem, zum Beispiel aufgrund von Krankheiten oder der regelmäßigen Einnahme bestimmter Medikamente wie Kortison

Welche Langzeitfolgen kann COVID-19 haben?

Einige der Menschen, die eine Infektion mit dem Coronavirus hinter sich haben, haben noch für längere Zeit mit den Auswirkungen zu kämpfen. Schwere Verläufe von COVID-19 und die entbehrungsreiche Beatmungstherapie können offenbar die Lunge nachhaltig schädigen. Außerdem ist die Lungenfunktion oft noch eine Weile geschwächt, manche Betroffene sind noch Wochen nach ihrer Erkrankung kurzatmig und geraten schon bei kleinen körperlichen Anstrengungen aus der Puste [13]:

Ob es bei leichten Verläufen zu langwierigen Auswirkungen kommen kann, ist noch unklar. Diskutiert werden hier etwa neurologische Folgen, wie anhaltende Probleme mit dem Geruchs- und Geschmackssinn [1].

COVID-19 kann sich womöglich aber auch auf andere Organe auswirken: Forscher*innen entdeckten Auswirkungen auf Blutgefäße und Herz. In einer Studie in New York wiederum war bei fast einem Drittel der im Krankenhaus behandelten Betroffenen die Niere so stark beeinträchtigt, dass eine Dialyse nötig wurde [14,15].

Generell lässt sich sagen: Die genauen Langzeitfolgen müssen noch erforscht werden. Noch ist nicht klar, wie häufig es zu bleibenden Auswirkungen kommt und wie schwerwiegend sie ausfallen Aber offenbar haben einige Betroffene auch nach COVID-19 noch eine Weile mit den Folgen der Infektion zu kämpfen.

Wie kann man Corona testen?

Sie haben es bestimmt auch schon häufig gehört: "Wir müssen mehr testen!" Tests sind in der Coronakrise aus verschiedenen Gründen wichtig. Sie helfen den Betroffenen, rechtzeitig Hilfe zu bekommen und keine anderen Menschen anzustecken. Und sie liefern Politik und Forschung die nötigen Informationen, um wichtige Entscheidungen für den Umgang mit der Pandemie zu treffen.

Es gibt verschiedene Methoden, um festzustellen, ob Sie die Krankheit COVID-19 haben oder zu einem früheren Zeitpunkt einmal hatten. Die relevantesten Methoden sind der PCR-Test, der das Erbgut der Viren während der Krankheit erkennt, und der Antikörpertest, der nach der Infektion Zellen des Immunsystems nachweist, die das Virus bekämpfen.

Mann führt Rachenabstrich bei sich selbst durch

PCR-Test: Bin ich gerade krank?

Die gängige Methode, um die Krankheit COVID-19 nachzuweisen, ist der sogenannte PCR-Test. PCR steht für Polymerase-Kettenreaktion. Damit ist ein Verfahren gemeint, mit dem Labore das Erbgut des Virus SARS-CoV-2 in einer DNA-Probe nachweisen können.

Die Abstriche für die Probe können an verschiedenen Stellen genommen werden. Üblich ist die Probeentnahme am Rachen: Im Rachenbereich halten sich die Viren vor allem in der ersten Woche der Erkrankung auf, wenn sich bei den meisten Betroffenen erste Symptome zeigen. Später befinden sich die Viren dann oft verstärkt in der Lunge. In Krankenhäusern können Ärzte auch aus der Lunge Abstriche nehmen, um das Virus dort festzustellen [16,17].

 

 

 

 

Antikörpertest: War ich schon krank?

Während einer Infektionskrankheit wie COVID-19 bildet das Immunsystem Antikörper, um die Krankheitserreger im Körper zu bekämpfen. Für jeden Erreger gibt es andere, unterschiedliche Antikörper. Im Blut können Labore deshalb gezielt die Antikörper nachweisen, die sich dem Virus SARS-CoV-2 zuordnen lassen.

Die Antikörper entstehen im Laufe der Erkrankung und sind frühestens eine bis zwei Wochen nach der Infektion nachweisbar. Deswegen eignen sich die Tests nicht gut, um eine akute Infektion festzustellen [18].

Was bringen Antikörpertests?

Da die Antikörper auch nach der überstandenen Infektion im Körper bleiben, können Sie mit einem Antikörpertest im Nachhinein feststellen, ob Sie das Coronavirus bereits hatten. Das ist wichtig, weil viele Erkrankte keine klaren Symptome zeigen – so versteckt sich COVID-19 häufig hinter leichten Erkältungssymptomen oder verläuft sogar ganz ohne Beschwerden.

Wer die Antikörper im Blut und die Erkrankung überstanden hat, erkrankt vermutlich erst einmal nicht mehr und kann keine anderen Menschen mehr anstecken. Menschen, die immun sind, dürfen sich in Zukunft vielleicht aus Kontaktverboten herausbewegen und zum Beispiel wieder zur Arbeit gehen. Die Gesundheitsbehörden hoffen, so Ärzte und Pflegekräfte, die immun sind, gezielt einzusetzen, um Corona-Patienten zu versorgen [19].

Antikörpertests sind auch eine Hoffnung der Wissenschaftler, um Daten über den Verlauf der Pandemie zu erhalten. In Deutschland etwa plant unter anderem das Robert-Koch-Institut, ab Mai 2020 große Studien mit Antikörpertests durchzuführen, um herauszufinden, wie verbreitet das Coronavirus bereits ist [18].

Warum ist das Meiden von Kontakten wichtig?

Die wichtigste Maßnahme, um die Corona-Pandemie einzudämmen: Direkte Kontakte zwischen Menschen so weit es geht meiden. Das wird als „Social Distancing“ bezeichnet, also als „soziales Distanzieren“. 

Das einfache Prinzip dahinter: Je weniger Menschen sich direkt begegnen, desto weniger Ansteckungen kann es geben. Das gilt vor allem, weil viele Menschen das Virus in sich tragen, ohne es zu merken.

Zum Social Distancing gehören die vom Bundesrat festgelegten Kontaktbeschränkungen und Versammlungsverbote, die Schließung von Bars und Restaurants sowie das Absagen von Konzerten und Fußballspielen. 

Wann darf ich noch nach draußen gehen?

In der Schweiz dürfen Sie derzeit auf jeden Fall zum Einkaufen oder für Arztbesuche und Apothekengänge nach draußen gehen. Sie dürfen auch zur Arbeit, wenn Sie Ihre Arbeit nicht von zuhause aus erledigen können.

Social Distancing bedeutet außerdem nicht, dass Sie nicht an die frische Luft können! In der Schweiz ist es erlaubt, alleine nach draußen zu gehen oder in Ansammlungen von bis zu fünf Personen, wenn Sie dabei untereinander einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

Wenn Sie im Park joggen, den Hund ausführen oder eine Runde um den Block spazieren, ist das Ansteckungsrisiko gering. Studien zeigen außerdem, wie gut das Rauskommen Ihrem Körper tut – vor allem für die Psyche ist dies enorm wichtig [20].

Gut zu wissen: Korrekter als „soziales Distanzieren“ wäre eigentlich „physisches Distanzieren“. Schließlich dürfen und sollten Sie soziale Kontakte weiter über Telefon und Internet pflegen. Nutzen Sie die Möglichkeiten, um Video-Konferenzen mit Freunden und Familie abzuhalten – so fühlen sich die digitalen Kontakte noch mehr nach echten Begegnungen an.

Was bedeutet „Flatten the Curve?“

„Flatten the Curve“ (auf Deutsch: die Kurve flach halten) spielt auf eine grafische Darstellung davon an, wie viele Menschen sich über einen bestimmten Zeitraum anstecken: Verteilen sich die Infektionen über einen langen Zeitraum, ergibt das eine lange, flache Kurve von Fällen. Gibt es viele Fälle auf einmal, wird die Kurve sehr steil.

Infografik: Flatten the Curve

Das Problem bei einer steilen Kurve: Erkranken zahlreiche Menschen auf einmal, müssen auch viele gleichzeitig wegen schwerer Verläufe auf der Intensivstation behandelt werden. Die Kapazitäten des Gesundheitssystems können dann überfordert werden – die Betten in den Krankenhäusern, das verfügbare medizinische Personal und Pflegekräfte, die Medikamente und Beatmungsgeräte. Das kann dazu führen, dass Ärzte entscheiden müssen, welche Patienten sie behandeln und welche nicht, und dass es dadurch zu mehr Todesfällen kommt.

Das Ziel ist also, die Ansteckungen auf einen langen Zeitraum zu verteilen. Nur so können alle Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf die optimale medizinische Behandlung bekommen.

Was bedeuten Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne?

Wenn Sie Symptome einer Atemwegsinfektion haben, plötzlich Geruchs- und Geschmackssinn verlieren oder positiv auf das Virus SARS-CoV-2 getestet wurden, begeben Sie sich in Selbst-Isolation, für mindestens zehn Tage. Menschen, die mit Ihnen im Haushalt leben, begeben sich in diesem Fall in Selbst-Quarantäne.

Selbst-Isolation und -Quarantäne bedeuten, dass Sie Ihren Wohnraum überhaupt nicht verlassen dürfen, auch nicht zum Einkaufen, um in die Arbeit zu gehen oder für Spaziergänge [21].

Einkäufe können Sie zum Beispiel von Nachbarn, Familie oder Freunden erledigen lassen, die sie dann vor Ihrer Tür abstellen. Haben Sie niemanden, der Ihnen bei Besorgungen hilft, empfehlen die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft und das Schweizerische Rote Kreuz die Smartphone-App Five up, mit der nachbarschaftliche und ehrenamtliche Hilfen organisiert werden können. 

Belastet Sie die soziale Isolation stark, suchen Sie sich Unterstützung bei Freunden und Familie. Sie können sich auch an das Schweizer Sorgentelefon der Dargebotene Hand wenden. Sie erreichen diese telefonisch unter der 143. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Infoline des Bundesamts für Gesundheit unter der +41 58 463 00 00.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es?

Es gibt verschiedene Empfehlungen, die dabei helfen, die Verbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die folgenden Maßnahmen, um sich und andere zu schützen [20]:

  • Handhygiene – regelmäßig und gründlich (mindestens 20 Sekunden) die Hände mit Seife und Wasser waschen oder sie desinfizieren.
  • Niesen und Husten immer in die Armbeuge und benutzte Taschentücher sofort entsorgen.
  • Nicht ins Gesicht fassen, vor allem nicht an Nase, Mund und Augen.
  • Bei Anzeichen einer Erkältung zuhause bleiben, bei Husten oder Fieber beim Arzt anrufen.
  • Mindestens einen Meter Abstand halten zu anderen Menschen und Menschenmassen meiden.

Wenn jemand in Ihrem Haushalt krank ist, sollten Sie den Kontakt ebenfalls reduzieren, um sich nicht anzustecken. Reinigen Sie dann auch Oberflächen regelmäßig mit Wasser und Seife und desinfizieren Sie sie anschließend. Das gilt vor allem für Dinge, die wir im Alltag oft anfassen, wie Türgriffe, Lichtschalter, Toilette, Waschbecken, Tische, Tastaturen und Telefone [5].

Was bringen Maske und Mundschutz?

Wenn Sie mit einer Maske nach draußen gehen, schützt Sie das nicht zuverlässig davor, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Diesen Schutz können nur spezielle medizinische Schutzmasken bieten, die dem medizinischen Personal in Arztpraxen und Kliniken vorbehalten bleiben.

Der Hauptnutzen von Masken ist: Wenn infizierte Menschen Masken tragen, reduziert sich das Risiko, dass sie andere anstecken. Sie geben dank der Masken weniger Viren über Husten, Niesen und Sprechen ab. Vermutlich schränken sie auch die Weitergabe von kleinen Aerosol-Teilchen ein. Das untersuchte etwa eine Studie des Fachmagazins Nature [8].

Die offizielle Empfehlung ist deshalb, dass möglichst alle Menschen Masken tragen, vor allem beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. In diesem Fall würden auch Menschen Mundschutz nutzen, die erkrankt und ansteckend sind, es aber nicht wissen, weil sie noch keine Symptome zeigen [24].

Die Masken sollten auf jeden Fall Mund und Nase bedecken. Auch einfache und selbst genähte Masken kommen in Frage, sie können das Infektionsrisiko für andere Menschen offenbar ebenfalls reduzieren. 

Apps und Bewegungsdaten

Ein Hoffnungsschimmer einiger Experten sind Apps und Handydaten. Es geht dabei um Apps, die dabei helfen, Bewegungen und Kontakte nachzuvollziehen. So können die Behörden gezielt Menschen auswählen, für die Tests und unter Umständen die häusliche Quarantäne sinnvoll sind.

Die Hoffnung von Experten wie dem Virologen Christian Drosten: Behörden könnten über solche Apps „Infektionsnetzwerke“ bilden und gezielt betroffene Personengruppen testen lassen, automatisierte Mitteilungen verschicken und häusliche Quarantäne anordnen. Die restliche Gesellschaft könnte dann langsam wieder in den Normalzustand zurückkehren.

Das kann allerdings nur funktionieren, wenn sehr viele Menschen mitmachen. Laut Drosten müsste mindestens die Hälfte der Bevölkerung solche Apps nutzen. Menschen mit Fitnesstracker sollen zudem in der Lage sein, ihre Bewegungsdaten verschlüsselt „spenden“ zu können.

Natürlich gibt es auch Datenschutz-Bedenken: Nicht jeder will seine Bewegungsdaten herausgeben und es muss sichergestellt sein, dass nur die Forschungsinstitute die Daten nutzen können [25,26].

Immunsystem stärken

Bei einer Infektionskrankheit wie COVID-19 kämpft das Immunsystem beständig gegen die Erreger im Körper an, in diesem Fall gegen das Virus SARS-CoV-2.

Menschen, die aufgrund von Krankheiten eine Immunschwäche haben, gehören deshalb zur Risikogruppe für schwere Verläufe von COVID-19. Bei Ihnen haben die Abwehrkräfte Schwierigkeiten, mit dem Virus fertig zu werden und es kann zu starken und gefährlichen Beschwerden kommen [1].

Ein gesundes Immunsystem schützt Sie nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Das liegt daran, dass die menschlichen Abwehrkräfte noch nicht auf das neuartige Virus eingestellt sind. Sie müssen erst Antikörper gegen den Erreger aufbauen, bevor sie ihn effektiv abwehren können [1].

Es gibt noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu, ob es möglich ist, das Immunsystem mit Nahrungsergänzungsmitteln zu stärken und damit den Verlauf von COVID-19 abzumildern. Es kann aber sinnvoll sein, eventuelle Nährstoffmängel festzustellen und auszugleichen, damit Ihr Körper optimal auf eine Infektion vorbereitet ist. Für das Immunsystem wichtige Nährstoffe sind unter anderem Vitamin D sowie die Mineralstoffe Zink und Selen.

Impfstoffe gegen COVID-19

In der Medizin sind Impfungen so etwas wie die Königsklasse unter den Therapien gegen Infektionskrankheiten. Schließlich behandeln wir mit einer Impfung eine Krankheit, bevor sie entstehen kann. Eine flächendeckende Impfung sorgt außerdem dafür, dass sich ein Krankheitserreger, wie ein Virus, kaum noch verbreiten kann. So wurden in der Vergangenheit schon verschiedene Erreger in Deutschland fast oder ganz ausgerottet, wie Kinderlähmung, Pocken und Keuchhusten [27].

Warum sind Impfungen gegen COVID-19 wichtig?

Geht es um das Virus SARS-CoV-2 und die Krankheit COVID-19, ist die Suche nach einem Impfstoff ein Rennen gegen die Zeit. Ohne Impfungen müssten wir mit einem von zwei Szenarien rechnen: Entweder würden wir jahrelang mit drastischen Einschränkungen im Alltag leben. Oder das Virus würde sich schnell ausbreiten, was zu einer hohen Zahl von Todesfällen führen könnte.

Gut zu wissen: Wie funktionieren Impfungen? Impfungen regen Ihr Immunsystem dazu an, eine Abwehr gegen einen bestimmten Erreger aufzubauen, zum Beispiel durch die Produktion von Antikörpern. Impfstoffe enthalten dazu entweder lebendige, aber abgeschwächte Krankheitserreger (Lebendimpfstoff) oder tote Zellen der Erreger (Totimpfstoff). Erfolgreiche Impfungen senken das Risiko, dass Menschen sich mit einer Krankheit anstecken und sie weiter verbreiten [27].

Wann gibt es Impfstoffe gegen COVID-19?

Wie lange dauert es, einen Impfstoff zu entwickeln? Oft gehen dazu Jahre ins Land. Und obwohl Forscher auf der ganzen Welt unter Hochdruck daran forschen, wird die Entwicklung wohl mindestens 12 bis 18 Monate dauern. Einen zugelassenen Impfstoff erwarten Experten frühestens im Frühjahr 2021.

Das liegt daran, dass Impfstoffe gut erprobt sein müssen. Für andere Medikamente gilt das natürlich auch. Impfungen beinhalten aber immer den Krankheitserreger selbst oder Teile von ihm. Wissenschaftler müssen in Studien deswegen besonders gründlich nachweisen, dass die Wirkstoffe sicher sind. Sonst könnten Millionen von Menschen Impfstoffe mit ungewissen Wirkungen bekommen [28].

Woran arbeiten die Forscher gerade?

Laut einer Übersichtsstudie forschen Wissenschaftler auf der ganzen Welt an rund 100 verschiedenen Impfstoffen gegen das Coronavirus [29]. Regierungen auf der ganzen Welt gaben insgesamt 7,4 Milliarden Euro, um diese Forschungen zu unterstützen. 

Nur wenige dieser Studien befinden sich schon in der klinischen Phase, werden also bereits an Menschen getestet. Die Weltgesundheitsorganisation WHO äußerte aber Anfang Mai, dass sie sieben bis acht der in Forschung befindlichen Impfstoffe für vielversprechend hält [1]

In China haben Forscher kürzlich eine vielversprechende Tierstudie an Rhesusaffen durchgeführt, mit einem Totimpfstoff. Die Tiere erhielten den Impfstoff und bekamen dann eine hohe Dosis des Virus in die Lunge verabreicht. Die Körper der Affen konnten dank der Impfung schnell Antikörper bilden und die Krankheit zurückdrängen. Es kam auch zu keiner gefährlichen Überreaktion des Immunsystems – einer möglichen Nebenwirkung, die bei der Erforschung von Totimpfstoffen manchmal ein Hindernis ist [30].

Doch solche erfolgreichen Tierversuche sind nur ein erster Schritt. Es ist nicht klar, ob sich der Versuch wiederholen ließe – und schon gar nicht, ob sich die Ergebnisse auf Menschen übertragen lassen. Impfstoffe wie der aus der chinesischen Studie müssen erst noch in groß angelegten klinischen Untersuchungen erprobt werden.

Gut zu wissen: Totimpfstoff und Lebendimpfstoff. Impfstoffe lassen sich danach unterscheiden, ob zu ihrer Herstellung lebendige oder tote Zellen der Viren verwendet werden. Totimpfstoffe sind einfacher und schneller herzustellen, auch in großen Mengen. Sie gelten aber auch als risikoreicher, weswegen sich die Forschung bei Impfungen gegen COVID-19 in den USA und Deutschland derzeit mehr auf Lebendimpfstoffe konzentriert [28].

Medikamente gegen COVID-19

Die richtigen Medikamente könnten vor allem Menschen mit schweren Verläufen von COVID-19 helfen. Für COVID-19 ist bislang noch kein Medikament zugelassen, dafür fehlt es noch an Studien und Zulassungsverfahren.

Wissenschaftler arbeiten an verschiedenen Arten von Wirkstoffen, die sich zur Therapie des Coronavirus eignen könnten [31]:

  • Antivirale Medikamente. Sie verlangsamen oder verhindern die Vermehrung von Viren im Körper. Manche regen auch die Immunabwehr an, sodass der Körper die Erreger besser bekämpfen kann.
  • Medikamente gegen Lungenkrankheiten. Sie wirken Einschränkungen entgegen, die durch eine starke Lungenentzündung entstehen können. Zum Beispiel sorgen sie dafür, dass die Lunge das Blut weiter mit ausreichend Sauerstoff versorgt.
  • Immunmodulatoren: In einigen Fällen reagiert das Immunsystem über und kann zum Beispiel Schäden in der Lunge anrichten. Diese Wirkstoffe können eine solche Überreaktion verhindern.

Welche Medikamente werden zurzeit erprobt?

Einige der Medikamente, die Wissenschaftler untersuchen, haben es bereits in die Schlagzeilen geschafft. Dazu gehören [32]:

Remdesivir. Das Medikament wurde zum Einsatz gegen Ebola entwickelt. Es könnte das Coronavirus im Körper bekämpfen. In einigen ersten Tests erschien es vielversprechend. Nun gibt es größere Studien in Asien, den USA und Deutschland.

Chloroquin. Das Malaria-Medikament weckte zunächst große Hoffnungen. Doch die Studien dazu fielen bislang uneindeutig aus – derzeit lässt sich noch nicht sagen, ob Chloroquin in Zukunft gegen COVID-19 helfen könnte.

Tocilizumab. Das Rheuma-Mittel könnte Überreaktionen des Immunsystems in der Lunge entgegenwirken. Eine internationale Studie mit 330 COVID-19-Patienten findet derzeit statt, Ergebnisse werden im Sommer erwartet.

Quellen

[1]        Robert-Koch-Institut, „Coronavirus SARS-CoV-2 - SARS-CoV-2 Steckbrief zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (zugegriffen März 31, 2020).

[2]        X. He u. a., „Temporal dynamics in viral shedding and transmissibility of COVID-19“, medRxiv, S. 2020.03.15.20036707, März 2020, doi: 10.1101/2020.03.15.20036707.

[3]        T. Ganyani u. a., „Estimating the generation interval for COVID-19 based on symptom onset data“, medRxiv, S. 2020.03.05.20031815, März 2020, doi: 10.1101/2020.03.05.20031815.

[4]        P. Y. Chia u. a., „Detection of Air and Surface Contamination by Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2 (SARS-CoV-2) in Hospital Rooms of Infected Patients“, medRxiv, S. 2020.03.29.20046557, Apr. 2020, doi: 10.1101/2020.03.29.20046557.

[5]        CDC, „Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)“, Centers for Disease Control and Prevention, Feb. 11, 2020. https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/prevent-getting-sick/social-distancing.html (zugegriffen Apr. 08, 2020).

 

[6]        L. Hamner, „High SARS-CoV-2 Attack Rate Following Exposure at a Choir Practice — Skagit County, Washington, March 2020“, MMWR Morb. Mortal. Wkly. Rep., Bd. 69, 2020, doi: 10.15585/mmwr.mm6919e6.

[7]        N. van Doremalen u. a., „Aerosol and Surface Stability of SARS-CoV-2 as Compared with SARS-CoV-1“, N. Engl. J. Med., Bd. 0, Nr. 0, S. null, März 2020, doi: 10.1056/NEJMc2004973.

[8]        N. H. L. Leung u. a., „Respiratory virus shedding in exhaled breath and efficacy of face masks“, Nat. Med., S. 1–5, Apr. 2020, doi: 10.1038/s41591-020-0843-2.

[9]        Silvia Engels, „Virologe Drosten zu Aerosol-Übertragung - ‚Im Alltag eher aufs Lüften konzentrieren als auf ständiges Desinfizieren‘“, Deutschlandfunk. https://www.deutschlandfunk.de/virologe-drosten-zu-aerosol-uebertragung-im-alltag-eher.694.de.html?dram:article_id=477312 (zugegriffen Mai 25, 2020).

 

[10]        G. Ye u. a., „Clinical characteristics of severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 reactivation“, J. Infect., März 2020, doi: 10.1016/j.jinf.2020.03.001.

[11]        J. An u. a., „Clinical characteristics of the recovered COVID-19 patients with re-detectable positive RNA test“, Infectious Diseases (except HIV/AIDS), preprint, März 2020. doi: 10.1101/2020.03.26.20044222.

[12]      World Health Organisation (WHO), „Report of the WHO-China Joint Mission on Coronavirus Disease 2019 (COVID-19)“, Feb. 2020. Zugegriffen: Apr. 08, 2020. [Online]. Verfügbar unter: https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/who-china-joint-mission-on-covid-19---final-report-1100hr-28feb2020-11mar-update.pdf?sfvrsn=1a13fda0_2&download=true.

[13]      Deutsches Ärzteblatt, „Gesundheits­ministerium rechnet mit Spätfolgen nach COVID-19-Er­krankungen“, Deutsches Ärzteblatt, Mai 15, 2020. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112936/Ge­sund­heits­mi­nis­terium-rechnet-mit-Spaetfolgen-nach-COVID-19-Erkrankungen (zugegriffen Mai 25, 2020).

[14]      M. J. Cummings u. a., „Epidemiology, clinical course, and outcomes of critically ill adults with COVID-19 in New York City: a prospective cohort study“, The Lancet, Bd. 0, Nr. 0, Mai 2020, doi: 10.1016/S0140-6736(20)31189-2.

[15]      Z. Varga u. a., „Endothelial cell infection and endotheliitis in COVID-19“, The Lancet, Bd. 395, Nr. 10234, S. 1417–1418, Mai 2020, doi: 10.1016/S0140-6736(20)30937-5.

[16]      Robert-Koch-Institut, „Coronavirus SARS-CoV-2 - Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2“. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html (zugegriffen Apr. 07, 2020).

[17]      Y. Pan, D. Zhang, P. Yang, L. L. M. Poon, und Q. Wang, „Viral load of SARS-CoV-2 in clinical samples“, Lancet Infect. Dis., Bd. 20, Nr. 4, S. 411–412, Apr. 2020, doi: 10.1016/S1473-3099(20)30113-4.

[18]      Robert-Koch-Institut, „Wie viele Menschen sind immun gegen das neue Coronavirus? Robert Koch-Institut startet bundesweite Antikörper-Studien“, 2020. https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressemitteilungen/2020/05_2020.html (zugegriffen Apr. 14, 2020).

[19]      Bundesministerium für Gesundheit, „Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus“. https://www.zusammengegencorona.de/informieren/masken-mund-nasen-schutz-kann-bei-der-eindaemmung-der-epidemie-hilfreich/ (zugegriffen Apr. 14, 2020).

[20]      University of Washington, „Mental Health :: Green Cities: Good Health“. http://depts.washington.edu/hhwb/Thm_Mental.html (zugegriffen Apr. 14, 2020).

[21]              Bundesamt für Gesundheit (BAG), „Neues Coronavirus“. https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov.html (zugegriffen Apr. 17, 2020).

[22]      Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, „Tipps bei häuslicher Quarantäne“, S. 2.

[23]      World Health Organisation, „Q&A on coronaviruses (COVID-19)“. https://www.who.int/news-room/q-a-detail/q-a-coronaviruses (zugegriffen Apr. 09, 2020).

[24]      NDR, „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten, Folge 28“. /nachrichten/info/podcast4684.html (zugegriffen Apr. 09, 2020).

[25]      L. Ferretti u. a., „Quantifying SARS-CoV-2 transmission suggests epidemic control with digital contact tracing“, Science, März 2020, doi: 10.1126/science.abb6936.

[26]      NDR, „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten, Folge 30“. /nachrichten/info/podcast4684.html (zugegriffen Apr. 09, 2020).

[27]      Robert Koch-Institut und Paul-Ehrlich-Institut, „Bedeutung von Impfungen - Antworten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu den 20 häufigsten Einwänden gegen das Impfen“. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html#doc2378400bodyText2 (zugegriffen Apr. 27, 2020).

[28]      NDR, „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten, Folge 35: Vielversprechende Impfstudie aus China“. /nachrichten/info/35-Vielversprechende-Impfstudie-aus-China,podcastcoronavirus196.html (zugegriffen Apr. 27, 2020).

[29]      T. T. Le u. a., „The COVID-19 vaccine development landscape“, Nat. Rev. Drug Discov., Apr. 2020, doi: 10.1038/d41573-020-00073-5.

[30]      Q. Gao u. a., „Rapid development of an inactivated vaccine for SARS-CoV-2“, Microbiology, preprint, Apr. 2020. doi: 10.1101/2020.04.17.046375.

[31]      Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., „Medikamente gegen Coronavirus – Der aktuelle Forschungsstand | vfa“. https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19 (zugegriffen Apr. 27, 2020).

[32]      Deutschlandfunk, „Covid-19 - Ansätze für Medikamente gegen das Coronavirus“, Deutschlandfunk. https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-ansaetze-fuer-medikamente-gegen-das-coronavirus.1939.de.html?drn:news_id=1125112 (zugegriffen Apr. 28, 2020).

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