Elektrolyte – Die Stoffe für Ihre Nerven. So leicht vermeiden Sie einen Mangel!

Elektrolyte sind die treibenden Kräfte unserer Muskeln und Nerven. Fehlen sie, könnten Sie weder Arme noch Beine bewegen. Nur mit den richtigen Getränken verhindern Sie die Folgen!


Eine schweißtreibende Sporteinheit, Sonnenbaden oder auch ein gemütlicher Saunagang führen zu einem Elektrolytmangel. Diese chemischen Elemente verlieren Sie über den Schweiß, Urin oder den Stuhl. Elektrolyte kommen in der Körperflüssigkeit vor und helfen uns dabei, zu schmecken, riechen, fühlen und auch unsere Arme und Beine zu bewegen. Kinder und Sportler sind besonders anfällig für einen Elektrolytmangel. Durchfall gilt bei Kindern als Hauptursache, da sie über den flüssigen Stuhl viele Elektrolyte ausscheiden. Knapp 1,7 Millionen Kinder weltweit sterben durch die Folgen von Durchfall, vor allem wegen des hohen Flüssigkeitsverlusts [1]. Doch Durchfall und einem Elektrolytverlust können Sie mit einem Medikament aus der Apotheke entgegenwirken. Selbst wer sich sportlich ertüchtigt, läuft Gefahr, Elektrolyte zu verlieren. Dabei dient Sportlern eine Getränkemischung als Retter in der Not. Was es damit auf sich hat, was Elektrolyte überhaupt sind und wer noch von einem Mangel betroffen ist, erklären wir Ihnen im folgenden Artikel.

Was sind Elektrolyte?

Elektrolyte sind chemische Verbindungen, die ihre Bezeichnung ihrer elektrischen Ladung zu verdanken haben. Sie befinden sich als geladene Teilchen (Ionen) im Körperwasser, Urin, Blut und Schweiß. Die Nieren regulieren den Elektrolyt-Haushalt. Zu den wichtigsten biologischen Elektrolyten zählen [2, 3]:

  • Natrium
  • Kalium
  • Chlorid
  • Magnesium
  • Calcium
  • Phosphat

Was bewirken Elektrolyte?

In Flüssigkeiten lösen sich je nach Element die Elektrolyte in positiv (Kationen) und negativ (Anionen) geladene Teilchen auf. Dadurch entstehen elektrische Spannungen, wodurch Reize entstehen und sich von Zelle zu Zelle fortpflanzen. Während dieses Prozesses finden Austauschvorgänge in den Flüssigkeiten außerhalb (extrazellulär) und innerhalb (intrazellulär) der Zellen statt. Dabei werden Kationen und Anionen hinein- und heraustransportiert. Nur so können das Gehirn mit dem Körper kommunizieren, die Muskeln sich zusammenziehen oder Ihre Sinnesorgane funktionieren.

Definitionen:
intrazelluläre Flüssigkeit: innerhalb der Zellen befindliche Flüssigkeit
extrazelluläre Flüssigkeit: außerhalb der Zellen befindliche Flüssigkeiten: Blutplasma, Lymphflüssigkeit, Gewebeflüssigkeit.

Natrium, Kalium, Phosphat und Chlorid regulieren den Wasserhaushalt und den Säure-Basen-Haushalt. Das Zusammenwirken von Natrium und Kalium ermöglicht die Reizweiterleitung in der Muskulatur, einschließlich des Herzens. In Kombination mit Chlorid reguliert Natrium den Blutdruck. Beide kommen am häufigsten in der extrazellulären Flüssigkeit vor. Kalium zählt als wichtigstes Elektrolyt in der intrazellulären Flüssigkeit. Das positiv geladene Teilchen wirkt vor allem in der Muskulatur. Es bildet Eiweiße, welche für den Muskelaufbau und Reparaturprozesse von Bedeutung sind. 80 % des Gesamtkaliums befinden sich innerhalb der Muskelzellen. Natrium und Chlorid hingegen dominieren außerhalb der Zellen [3–5].

Calcium befindet sich zu 99 % in den Knochen und zu 1 % in Körperflüssigkeiten. Das Element baut Knochen und Zähne auf und sorgt für deren Stabilität. Unterstützung erhält es für diese Aufgaben von Phosphat. Des Weiteren beteiligt Calcium sich wie die anderen Elektrolyte an der Blutdruckregulation und der Weiterleitung von Reizen im Nervensystem [6, 7].

Gemeinsam mit Magnesium bildet Phosphat den universellen Energieträger Adenosintriphosphat (ATP), ohne dessen Hilfe Ihr Körper keine Leistung erbringen könnte. Magnesium beteiligt sich zudem an der Muskelentspannung [8].

Was ist der Säure-Basen-Haushalt?

Der Säure-Basen-Haushalt beschreibt ein physiologisches System, welches die Aufgabe hat, den pH-Wert Ihres Blutes konstant zu halten. Der pH-Wert gibt Auskunft darüber, ob eine Flüssigkeit basisch oder sauer ist. Liegt der Wert bei 7, spricht man von einem neutralen Zustand. Der Bereich unter 7 beschreibt ein saures Milieu (Azidose) und darüber ein basisches Milieu (Alkalidose). Im Körper muss für eine optimale Gesundheit ein Wert von ungefähr 7,4 vorliegen. Andernfalls ist mit gesundheitlichen Risiken zu rechnen. Eine Azidose führt unter anderem zu brüchigen Knochen oder sogar Muskelschwund. Über sogenannte Puffersysteme gelingt es Ihrem Körper, den pH-Wert konstant zu halten. Dazu gehören der Atmungsvorgang über die Lungen, die Ausscheidung über die Nieren und ein Gleichgewicht im Elektrolyt-Haushalt. Die Lungen scheiden saure Kohlensäure in Form von Kohlenstoffdioxid aus, wohingegen die Nieren den basischen Stoff Bicarbonat verwerten. Störungen in der Atmung, in den Nieren, Erbrechen oder Durchfall verursachen ein Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt [9].

Der Wasserhaushalt

Ein Mensch mittleren Alters besteht bis zu 70 % aus Wasser. Mit steigendem Alter und steigendem Fettgehalt nimmt der Gehalt jedoch ab. Wasser hat zwei Aufgaben: Einerseits ist es ein Lösungsmittel für jegliche chemischen Verbindungen in Ihrem Körper und andererseits transportiert es alle Substanzen zu allen Zellen. Über den Schweiß, Stuhl, Urin und die Ausatemluft verlieren Sie Wasser. Bei sehr hohen Temperaturen oder einem intensiven Sporttraining können die Verluste bis zu zwei Liter Wasser am Tag betragen! Über den Schweiß verlieren Sie hohe Mengen an Elektrolyten, was zu einer sogenannten Elektrolytentgleisung führen kann. Sollten Sie viel Wasser verlieren oder wenig über den Tag aufnehmen, sprechen Mediziner von einer Dehydratation. Dieser Wassermangel wirkt sich auf die Funktion der Nieren aus, so dass sich ihre Arbeitsleistung verringert. Ohne Wasser klumpt ihr Blut und sämtliche Nährstoffe erreichen ihre Zielzellen nicht. Müdigkeit, trockene Haut und Verwirrung sind die Folge. Neben dem Durstgefühl erkennen Sie eine ungenügende Wasserzufuhr an dunkelgelbem Urin. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Aufnahme von 2,8 Litern Wasser am Tag. Knapp einen Liter können Sie über Obst und Gemüse aufnehmen, während Sie den Rest durch das Trinken decken [10, 11].

Tipp: Durst ist ein Warnsignal des Körpers, dass Sie zu wenig Wasser getrunken bzw. zu viel Wasser verloren haben. Ein Verlust von 350 ml Wasser löst bereits das Durstgefühl aus! Trinken Sie alle 30 Minuten ein Glas Wasser (250 ml). So erreichen Sie binnen acht Stunden die zwei Liter über das Trinken. Verleihen Sie Ihrem Wasser mit ein paar Früchten und Kräutern mehr Geschmack. Dann fällt Ihnen das Trinken umso leichter [12].

Tagesbedarf an Elektrolyten

Folgender Tabelle können Sie entnehmen, wie hoch der Bedarf der jeweiligen Elektrolyte am Tag für Sie ist [3, 13–15]:

Elektrolyt

mg/Tag

Besonderheiten

Calcium

1.000

/

Chlorid

2.300

/

Kalium

4.000

4.400 mg/Tag für Schwangere und Stillende

Magnesium

350

300 mg/Tag für Frauen

Natrium

1.500

/

Phosphat

700

/

Elektrolytstörungen

Elektrolytstörungen, auch Elektrolytentgleisungen oder Elektrolytverschiebungen genannt, sind Veränderungen der Elektrolytkonzentrationen in den intra- bzw. extrazellulären Flüssigkeiten. Diese Veränderungen schließen erhöhte (Hyper-) und erniedrigte (Hypo-) Konzentrationen mit ein. Folgende Elektrolytentgleisungen können auftreten [16]:

  • Calcium: Hypo- und Hyperkalzämie
  • Chlor: Hypo- und Hyperchlorämie
  • Kalium: Hypo- und Hyperkaliumämie
  • Magnesium: Hypo- und Hypermagnesiumämie
  • Natrium: Hypo- und Hypernatriumämie
  • Phosphat: Hypo- und Hyperphosphatämie

Ursachen – Elektrolytmangel

Ein Mangel an Elektrolyten ist meistens die Folge von Flüssigkeitsverlusten – sei es durch übermäßiges Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall. Sollten Sie harntreibende Mittel oder Abführmittel über einen längeren Zeitraum einnehmen, steigt das Risiko eines Elektrolytmangels. Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, eine Unterernährung und eine geringe Wasserzufuhr stellen weitere Ursachen für eine ungenügende Elektrolytaufnahme dar [4, 17].

Ein Mangel eines Elektrolyts kann ebenso durch Konzentrationsänderungen anderer Elektrolyte bedingt sein. So konnten Forscher beobachten, dass ein Mangel an Calcium, Natrium oder Kalium einen Magnesiummangel begünstigt [18].

Sollten Nierenerkrankungen vorliegen, kann eine Elektrolytentgleisung entstehen. Besonders eine Hyperkaliämie beobachten Mediziner bei Erkrankungen und Störungen der Nieren [4].

Flüssigkeitsverlust / Dehydratation
Scheiden Sie mehr Wasser aus, als Sie aufnehmen, sprechen Mediziner von einer Dehydratation. Fehlt Ihnen Wasser, können die Elektrolyte sich nicht in Ionen lösen und wirken nicht. Wenn Sie sich beim Essen wieder ein wenig übernommen haben oder auch an einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden, verlieren Sie in Folge durch Erbrechen oder Durchfall Wasser. Fettsäuren in Ihrem Dickdarm und Infektionserkrankungen sind die Übeltäter von Durchfall. Die im Dickdarm ansässigen Bakterien bilden kurzkettige Fettsäuren, wenn Sie gewisse Lebensmittel nicht gut genug verdaut haben. Nach ihrer Bildung entziehen die Fettsäuren dem Körper Wasser, wodurch der Stuhlgang sich stark verflüssigt. Auch Abführmittel über einen längeren Zeitraum oder durch eine falsche Dosierung begünstigen einen Elektrolytmangel. Über den Stuhl scheidet man besonders viel Kalium aus. Wer feiern geht, verliert durch den ständigen Alkoholkonsum auch Flüssigkeit. Dieser führt neben einem Kater zur Dehydration durch einen verstärkten Harn- und Stuhldrang. Auch die Verwendung harntreibender Mittel oder Antibiotika führt zu einem Elektrolytmangel. [19, 20].

Gut zu wissen: Dehydratation und Dehydrierung
Zu sagen, man sei dehydriert, ist eigentlich falsch. Eine Dehydrierung beschreibt eine chemische Reaktion, in der Wasserstoffatome entfernt werden und nicht, dass jemand verdurstet.

Verminderte Aufnahme

Wenn Sie zu wenig Elektrolyte über die Nahrung aufnehmen, kann das unter anderem daran liegen, dass Sie eine kalorienarme Diät machen, an Magersucht oder einem Parasitenbefall des Darmes leiden. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und eine Zöliakie beeinträchtigen die Nährstoffaufnahme im Allgemeinen. In der Regel aber ist ein Mangel der Elektrolyte Kalium, Phosphat oder Natrium über die Ernährung selten [4, 17]

Risikogruppen

Ein Elektrolytmangel ist meist Folge veränderter Lebensumstände und des Lebensstils. Folgende Gruppen sind gefährdet, einen Elektrolytmangel zu erleiden:

  • Sportler
  • Alkoholiker, allgemeiner Alkoholkonsum
  • ältere Menschen
  • Schwangere und stillende Frauen
  • Kinder

Elektrolyte und Sportler

Wer intensiv Sport treibt, schwitzt auch ordentlich. Schweiß besteht aus 99 Prozent Wasser und enthält Natrium-, Kalium- und Chloridionen. Durch vermehrtes Schwitzen besteht also die Gefahr, eine Elektrolytentgleisung zu erleiden. Ebenso fördert der Saunagang nach dem Training oder ein Tag in der heißen Sonne ein Gleichgewicht im Elektrolyt-Haushalt nicht. Über den Schweiß verlieren Sie am meisten Natrium. Also denken Sie daran: Starkes Schwitzen führt zu einem Elektrolytmangel. Daher sollten Sportler auf eine ausreichende Elektrolytversorgung beim und nach dem Training achten [21].

Elektrolyte und Alkohol

Zum Feiern gehört für viele Menschen, besonders Jugendliche, exzessiver Alkoholkonsum dazu. Der Morgen danach beginnt mit Kopfschmerzen, einem ausgetrockneten Mund und dem Gedanken, nie wieder einen Schluck Alkohol zu trinken. Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit und verstärkt bei dem einen oder anderen den Harndrang. Mit dem Körperwasser verlieren Sie auch Elektrolyte über den Urin. Ob ein Elektrolytmangel nun die Beschwerden eines Katers, auch Alkoholintoxikation genannt, verursacht, konnte in der Forschung noch nicht eindeutig geklärt werden. Halten Sie sich am besten an die Faustregel, zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser zu trinken, um den Wasserverlust gering zu halten [22, 23].

Ältere Menschen

Mit dem Alter nimmt die Darmaktivität ab, so dass man häufiger von Verstopfungen geplagt wird. Um dem entgegenzuwirken, helfen Abführmittel. Allerdings können diese als Nebenwirkung zu Durchfall führen. Eine Untersuchung in der Geriatrie zeigt auch, dass ältere Menschen allgemein weniger Flüssigkeit aufnehmen und zur Dehydratation neigen. Da die Infektanfälligkeit mit dem Alter steigt, können Viren und Bakterien die ein oder andere Infektion verursachen. Mit Fieber gehen ebenfalls Flüssigkeitsverluste, die generell zu einer Hypernatriämie führen, einher. Als Folge bilden sich Wassereinlagerungen (Ödeme) und Betroffene verspüren ein starkes Durstgefühl [24].

Schwangere und stillende Frauen

In der Schwangerschaft drückt das ungeborene Kind, je mehr es wächst, auf die Harnblase der werdenden Mutter. Daher verspürt sie häufiger den Drang, das stille Örtchen besuchen zu müssen. Durch die angeregte Blasenaktivität verliert die Frau mehr und mehr Elektrolyte. In der Stillzeit steigt besonders ihr Bedarf an Kalium, da Elektrolyte über die Muttermilch auf das Kind übergehen. Diesen „Verlust“ muss sie wiederum ausgleichen. 

Kinder

Das Immunsystem von Kindern ist noch nicht voll ausgereift. Daher sind sie anfälliger für Infektionskrankheiten, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen. Bei Kindern müssen Sie schnell handeln, da ein Kind unter fünf Jahren bei ständigem Erbrechen und Durchfall ohne richtige Behandlung innerhalb eines Tages eine Dehydratation erleiden kann [1].

Elektrolyte und Grippe

Die Nase läuft, der Kopf brummt und brennt – bis zu fünf Millionen Menschen erkranken pro Jahr an einer Grippe. Wenn Sie an einer Grippe erkranken, kommt es im Körper zu einer Elektrolytverschiebung. Elektrolyte aus dem Intrazellularraum gelangen in den Extrazellularraum, wo sie nicht wirken können, oder werden ausgeschieden. Außerdem verursacht Fieber ebenfalls einen hohen Flüssigkeitsverlust. Des Weiteren können Sie bei einer Grippe an Durchfall leiden, was den gesamten Elektrolythaushalt zusätzlich durcheinanderbringt. Aufgrund dessen sollten Sie bei einem grippalen Infekt auf eine ausreichende Elektrolytversorgung über Präparate achten. Am besten eignen sich orale Rehydratationslösungen [25, 26]!

Symptome – Elektrolytstörungen

Ob beispielsweise ein Mangel an Phosphat oder Natrium oder ein Überschuss an Chlorid oder Magnesium vorliegt, kann man schwer anhand von körperlichen Beschwerden ausmachen. Dafür ähneln sich die Symptome zu sehr. Nur eine Blutanalyse ermöglicht es Ihnen aufzuzeigen, welches Elektrolyt Ihnen fehlt oder in (zu) hoher Konzentration vorkommt.

Was sind die Symptome von Elektrolytstörungen?

Störungen im Elektrolythaushalt wirken sich systemisch auf den gesamten Körper aus - vor allem aufgrund ihrer Wirkung auf das Nervensystem und die Muskulatur. Die Symptome eines Elektrolytmangels oder einer Elektrolytüberversorgung äußern sich in Form von [4, 17, 27, 28]:

  • Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen
  • Übelkeit, Verstopfung, Darmverschluss
  • Brustschmerzen, Krämpfe, Muskelschwäche, Lähmung
  • Lethargie, Verwirrung, Verhaltensänderung, Kopfschmerzen, Bewusstlosigkeit

Therapie – Elektrolytstörungen

Die Niere scheidet überschüssige Elektrolyte über den Urin aus. Daher ist ein Überangebot an Elektrolyten seltener als ein Elektrolytmangel. Wenn Sie dazu neigen, einen Mangel zu erleiden, helfen Ihnen die richtigen Lebensmittel und Präparate. Nur mit einem Elektrolytgleichgewicht kann Ihr Körper funktionieren!

Welche Lebensmittel enthalten Elektrolyte?

Eine optimale Elektrolyt-Versorgung gelingt Ihnen schon durch das Trinken von Mineralwasser. Außerdem sollten Sie folgende Lebensmittel in Ihren Tagesplan einbauen, um Ihren Bedarf zu decken [3, 5, 8, 17]:

Elektrolyt

Lebensmittel

Natrium

Kochsalz

Chlorid

Kochsalz

Kalium

Vollkorngetreide, Trockenobst, Nüsse, Avocado, Kartoffeln

Magnesium

Vollkornprodukte, Milch(-produkte), Nüsse, Hülsenfrüchte

Calcium

Milch(-produkte), Grünkohl, Nüsse

Phosphat

Fleisch, Fisch, Milch, Eier

Natrium und Chlorid begegnen Ihnen alltäglich als Kochsalz in der chemischen Verbindung Natriumchlorid in der Küche. Zwar hilft Kochsalz, Ihren Bedarf an den beiden Elektrolyten zu decken, dennoch sollten Sie es mit Vorsicht genießen. So müssen Sie bei einem hohen Konsum mit Bluthochdruck rechnen. Sollten Sie bereits an Bluthochdruck leiden, reduzieren Sie Ihren Salzkonsum. Denn ein ständig zu hoher Blutdruck gilt als Vorläufer von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten. Diese stellen mit knapp 40 % die weltweit häufigste Todesursache dar. Als Übeltäter entpuppt sich hierbei Natrium. So verursacht ein Überangebot an Natrium (Hypernatriämie) Bluthochdruck und ein starkes Durstgefühl. Ihr Körper signalisiert, dass Ihnen Wasser fehlt, welches Sie schleunigst zuführen sollen. So versucht er, das überschüssige Natrium mithilfe der Nieren über den Urin auszuscheiden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht eine Empfehlung von maximal fünf Gramm Salz am Tag aus. Knapp 70 Prozent der Deutschen geben an, dass sie diese Menge am Tag überschreiten. Durch einen bewussten Umgang mit Salz soll die Sterblichkeitsrate durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen künftig reduziert werden [5, 17, 29].

Der Anteil an Kalium sollte den von Natrium in Ihrer Ernährung überwiegen. Darauf einigten sich Ernährungswissenschaftler. Als Gegenspieler von Natrium senkt Kalium den Blutdruck. Daher sollten Menschen mit Bluthochdruck mehr kaliumreiches Obst und Gemüse in Ihren Alltag einplanen [3].

Tipp: Statt immer Salz zu verwenden, können Sie auf frische Kräuter zurückgreifen, um Ihrem Essen aromatisch zu verfeinern. Zudem enthalten Kräuter zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Mineralwasser

Wie bereits erwähnt, können Sie mit Mineralwasser Ihrem Elektrolyt-Haushalt Gutes tun. Es enthält - im Gegensatz zu Lebensmitteln - die Elemente bereits in ihrer gelösten Form. So können sie gleich nach der Aufnahme ihre Funktionen erfüllen. Im Supermarkt erschlägt einen das überdimensionale Angebot an Wassersorten förmlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie kein Tafelwasser in den Einkaufskorb legen. Dessen Elektrolytgehalt ist deutlich geringer als im Mineralwasser. Die Hauptelektrolyte in Mineralwässern sind vor allem Natrium, Magnesium, Calcium, Chlorid und Bicarbonat, ein Salz der Kohlensäure. Reich an Elektrolyten sind vor allem die Mineralwässer folgender Marken: Apollinaris, Gerolsteiner und Kaiser Friedrich. Was den Kaliumgehalt betrifft, fällt dieser immer relativ gering aus. Daher sollten Sie die empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen, um den Kaliumbedarf zu decken. Ebenso eignet sich auch Wasser aus Ihrer Leitung als prima Elektrolyt-Quelle. Unser Trinkwasser in Deutschland weist einer Untersuchung zufolge hervorragende Qualität auf. Zudem ist es reich an Magnesium und Calcium, welches für den kalkartigen Geschmack in manchen Regionen verantwortlich ist. Nichtsdestotrotz unterstützt es Sie bei der Elektrolyt-Versorgung [30, 31].

Tipp: Trinken Sie beim Sport lieber stilles Wasser. Kohlensäure kann bei körperlicher Anstrengung eher zu einem Völlegefühl und zur Gasbildung führen, was sich beim Training nicht als Vorteil herausstellt.

Elektrolyt-Drinks

Sind Ihnen schon einmal die blauen Getränkeflaschen mit der Aufschrift „Isodrink“ aufgefallen? Dabei handelt es sich um sogenannte isotonische Getränke, die sich vor allem an Sportler richten. Sportler sollen damit Ihren Wasser- und Elektrolythaushalt während und nach dem Training aufrechterhalten. Diese Elektrolyt-Drinks enthalten eine ähnliche Konzentration (isotonisch) an Elektrolyten, wie sie in ihrem Blut vorkommt. Dadurch nimmt der Körper jene viel besser auf. Allerdings enthalten sie neben Elektrolyten auch reichlich Zucker, der im Körper in Glukose umgewandelt wird. Glukose dient den Muskeln als Nahrung und versorgt sie mit Energie. Im Nährwertverzeichnis finden sie versteckten Zucker beispielsweise unter den Begriffen: Glukose, Glucose und Dextrose. Kohlenhydrate wie Zucker helfen zwar, dass die Elektrolyte schneller in Ihren Blutkreislauf gelangen, allerdings tuen Sie Ihrer Gesundheit damit keinen Gefallen. Übergewicht und Diabetes mellitus sind die Folgen von zu hohem Zuckerkonsum. Außerdem enthalten Iso-Getränke zahlreiche Geschmacksverstärker, um den natürlichen salzigen Geschmack von Elektrolyten zu verdecken. Geschmacksverstärker führen bei dem einen oder anderen zu Unverträglichkeitsreaktionen. Als Alternative können Sie sich selbst ein isotonisches Getränk mischen: Eine Apfelschorle mit stillem Mineralwasser und Apfelsaft im Verhältnis 3:1 versorgt Sie auch mit Elektrolyten – zwar ist die Konzentration des Blutes anders, aber dieses Getränk enthält weniger Zucker. Somit können die Elektrolyte dennoch ihre Wirkung entfalten und Ihre Muskeln erhalten reichlich Energie über die Glukose aus dem Apfelsaft.

Sollten Sie Ausdauersport betreiben oder Trainingseinheiten, die länger als eine Stunde dauern, absolvieren, empfiehlt es sich, Elektrolyte in Form von Getränken oder Präparaten einzunehmen. Nehmen Sie Elektrolyte am besten während des Trainings und danach ein, da Sie in dieser Zeit am meisten Flüssigkeit verlieren [32].

Kokosnusswasser stellt neben Wasser und Elektrolytdrinks eine Alternative dar, um Ihren Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten. Es strotzt vor Kalium, Natrium, Chlorid und Kohlenhydraten. Studien zeigen, dass Kokosnusswasser auch den Wasserverlust bei Durchfall oder starkem Schwitzen aufgrund seiner Zusammensetzung an Elektrolyten ausgleicht [33].

Präparate, Kapseln, Brausetabletten

Seien es Kapseln, Pulver oder Brausetabletten – Apotheken und Drogerien haben Elektrolyte in jeder denkbaren Form im Sortiment. Dort finden Sie vorwiegend Präparate, die reich an Natrium, Kalium und Magnesium sind. Eine gleichzeitige Einnahme mit Mineralwasser versorgt Sie mit den übrigen Elektrolyten. Zudem gibt es mittlerweile Brausetabletten mit Elektrolyten, die gegen einen Kater helfen sollen. Allerdings sind Wissenschaftler sich nicht einig, ob ein Elektrolytmangel für die Beschwerden verantwortlich ist. Verwenden Sie die Präparate zu denselben Zeitpunkten, zu denen Sie elektrolythaltige Getränke einnehmen.

Für Kinder gibt es in Apotheken spezielle Elektrolytmischungen, die sich in ihrer Konzentration von den anderen Präparaten unterscheiden. Diese sogenannten oralen Rehydratationslösungen bestehen aus Wasser, Glukose, Natrium, Kalium und Chlorid. Wenn Ihr Kind an Erbrechen und Durchfall leidet, sollten Sie sich diese Elektrolytlösung besorgen. Orale Rehydratationslösungen sind nicht verschreibungspflichtig. Der Flüssigkeitsverlust bei Durchfall und Erbrechen ist bei Kindern besonders hoch. Lediglich Wasser zu trinken und dem Kind Natrium über das Essen oder Präparate zuzuführen hilft nicht, den Flüssigkeits- und Elektrolytverlust auszugleichen. Bei Durchfall ist das System im Dünndarm so gestört, dass das Wasser und Natrium nur weiter ausgeschieden werden. Doch das Wasser und die Elektrolyte in der oralen Rehydratationslösung bleiben im Körper, was die richtige Konzentration an Glukose ermöglicht. So füllen sie den Wasser- und Elektrolytspeicher Ihres Kindes und Sie müssen keine Dehydratation befürchten. In schwierigen Fällen, wenn das Kind an sehr starkem Durchfall leidet, muss ein Arzt diese Lösung intravenös verabreichen, damit der Blutkreislauf sofort mit den fehlenden Stoffen versorgt wird [1]. Neuesten Studien zufolge könnte selbst Kokosnusswasser als Alternative für orale Rehydratationslösungen Verwendung finden. Deren Zusammensetzungen ähneln sich sehr, so dass das Wasser aus der Kokosnuss sich ebenfalls zum Kampf gegen Durchfälle eignet [33].

Ferner gibt es auch Elektrolyt-Salben. Diese dienen allerdings nicht zur Versorgung mit Elektrolyten, sondern dienen zur Wundheilung bei Schnitt- / Brandwunden und Hämorrhoiden.

Injektionen und Infusionen

Menschen, die an starken Magen-Darm-Störungen, Verbrennungen oder AIDS leiden oder denen Verdauungsorgane entfernt worden, erhalten Elektrolyte über den enteralen oder parenteralen Weg. Enteral bedeutet, dass die Elektrolyte über Trinknahrung oder Sondennahrung verabreicht werden. Trinknahrung wird bei Menschen mit eingeschränkter Kaufähigkeit genutzt. Sofern keine Nahrung über den Mund aufgenommen werden kann, wird eine Sonde angelegt. Diese legen Mediziner entweder über die Nase in den Verdauungstrakt oder direkt von außen an den Darm. Die parenterale Methode nutzen Ärzte bei Menschen mit sehr stark eingeschränkter Verdauung. Dabei gelangen die Nährstoffe mittels einer Infusion direkt in den Blutkreislauf, damit sie sofort wirken können [34].

Mythos: Salzstangen und Cola helfen bei Durchfall bei Kindern

Cola und Salzstangen, wenn man krank ist? – hört sich wohl für Kinder wie Musik in den Ohren an. Jedoch sollten Sie Ihrem Kind keinesfalls nur Cola und Salzstangen geben, wenn es an Durchfall leidet. Cola enthält nämlich Koffein, das die Darmaktivität fördert und den Durchfall verschlimmert. Salzstangen allein genügen nicht, um einem Elektrolytverlust bei Durchfall auszugleichen. Das Salz enthält zwar Natrium und Chlorid, aber das Kind müsste Unmengen davon essen. Neben Salz enthalten Salzstangen auch Zucker, welches wiederum den Durchfall verstärkt. Isogetränke, Süßigkeiten, Tee und Fruchtsäfte sollten Sie eher meiden, da diese auch reich an Zucker sind. Am besten sollten Sie für das Wohlbefinden Ihres Kindes zu oralen Rehydratationslösungen greifen. Aufgrund ihrer idealen Zusammensetzung versorgt die Elektrolytlösung den Körper ausreichend mit Elektrolyten [1].

Elektrolyte – Diagnose

Ob Sie mit ausreichend Elektrolyten versorgt sind, können Sie mittels einer Blutprobe erfahren. Dabei untersucht der Arzt das Vollblut. Bei einer Vollblutanalyse handelt es sich um eine Untersuchung des Gesamtblutes und nicht nur des Serums. Wie Sie bereits wissen, kommen Elektrolyte sowohl in der intra- als auch extrazellulären Flüssigkeit vor. Die Messung des Serums alleine wäre nicht aussagekräftig genug [35].

Messwerte

Anhand folgender Tabelle können Sie den jeweiligen Normwert für Erwachsene für einzelne Elektrolyte entnehmen [36, 37]:

Elektrolyt

Messwert in mmol/l

Calcium

5 - 5,5

Chlorid

97 - 107

Kalium

5 - 5,3

Magnesium

1,3 - 1,5

Natrium

136 - 145

Phosphat

0,84 - 1,45


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Zusammenfassung

  • Elektrolyte können nur in gelöster Form (in Wasser) wirken.
  • Ohne Elektrolyte können unsere Zellen keine Signale übertragen. Die Muskulatur und das Nervensystem können nicht funktionieren.
  • Wenn Sie mehr Flüssigkeit ausscheiden als aufnehmen, spricht man von einer Dehydratation. Die Ursachen sind: Schwitzen, Fieber, Erbrechen, Durchfall und wenig Trinken.
  • Elektrolytstörungen beschreiben sowohl erhöhte als auch erniedrige Konzentrationen, die zu Krämpfen, Muskelschwäche, Bluthochdruck und sogar Lähmungen führen können.
  • Sportler erleiden durch vermehrtes Schwitzen und Kinder durch Infektionskrankheiten und Durchfällen am ehesten Elektrolytentgleisungen.
  • Elektrolyten finden Sie vor allem in Kochsalz, Getreide, Milch, Obst und Gemüse.
  • Mineralwasser und Kokosnusswasser sind ebenfalls ein sehr guter Elektrolyt-Lieferant. Am besten mischen Sie zum Mineralwasser etwas Saft dazu. Diese Kombination ergibt einen prima Elektrolytdrink.
  • Elektrolytdrinks und Präparate (Brausetabletten, Kapseln, Pulver) sollten während und nach dem Training eingenommen werden, damit der Elektrolyt-Haushalt im Gleichgewicht bleibt.
  • Kinder sollten orale Rehydratationslösungen aus der Apotheke trinken, wenn Sie an Durchfall leiden.

Quellenangaben

  1. Munos, M.K., Walker, C.L.F., Black, R.E.: The effect of oral rehydration solution and recommended home fluids on diarrhoea mortality. Int. J. Epidemiol. 39 Suppl 1, i75-87 (2010). doi:10.1093/ije/dyq025
  2. Pschyrembel Online | elektrolyte, https://www.pschyrembel.de/elektrolyte/K06NN/doc/
  3. Was im Essen steckt: Vitamine und Mineralstoffe: Neue Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium, https://www.bzfe.de/inhalt/was-im-essen-steckt-vitamine-und-mineralstoffe-1307.html
  4. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Kalium, https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/kalium/
  5. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Speisesalz, https://www.dge.de/?id=485
  6. Publishing, H.H.: Calcium and heart disease: What is the connection?, https://www.health.harvard.edu/heart-health/calcium-and-heart-disease-what-is-the-connection
  7. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Calcium, https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/calcium/#ca
  8. Die ganze Welt der Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme. garant Verlag GmbH, Renningen (2016)
  9. Hamm, L.L., Nakhoul, N., Hering-Smith, K.S.: Acid-Base Homeostasis. Clin. J. Am. Soc. Nephrol. CJASN. 10, 2232–2242 (2015). doi:10.2215/CJN.07400715
  10. Kerstin Köhnke: Der Wasserhaushalt und die ernährungsphysiologische Bedeutung von Wasser und Getränken.
  11. Wasser, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/wasser/
  12. Wasserhaushalt, https://www.spektrum.de/lexikon/ernaehrung/wasserhaushalt/9293
  13. Phosphorus, http://lpi.oregonstate.edu/mic/minerals/phosphorus
  14. Natrium, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/natrium-chlorid-kalium/
  15. Calcium, https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/calcium/?L=0
  16. Weber, L.T.: Elektrolytverschiebungen. In: Pädiatrische Differenzialdiagnostik. pp. 151–155. Springer, Berlin, Heidelberg (2014)
  17. Ausgewählte Fragen und Antworten zu Natrium, https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/natrium/
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  19. Nahrungsergänzungsmittel mit anthranoidhaltigen Aloe-Ganzblattzubereitungen bergen gesundheitliche Risiken. Gesundheitliche Risiken Stellungnahme Nr 0322017 BfR. (2017). doi:DOI 10.17590/20171102-133629
  20. Dehydration - Hormonal and Metabolic Disorders - MSD Manual Consumer Version, https://www.msdmanuals.com/home/hormonal-and-metabolic-disorders/water-balance/dehydration#resourcesInArticle
  21. Faller, Adolf; Schünke, Michael: Der Körper des Menschen - Einführung in Bau und Funktion. Thieme
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  24. Use of Minerals in Foods - Bundesinstitut für Risikobewertung, http://studyres.com/doc/24014893/use-of-minerals-in-foods---bundesinstitut-f%C3%BCr-risikobewer...
  25. Gookin, B.: Eine Reihe von Artikeln über Gesundheit und Flüssigkeitsverlust.
  26. RKI - Influenza - Häufig gestellte Fragen und Antworten zur Grippe, https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html
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  28. Pschyrembel Online | Hypernatriämie, https://www.pschyrembel.de/Hypernatri%C3%A4mie/K0AA7
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