Phytoöstrogene – Die Helfer in den Wechseljahren?


Phytoöstrogene sind Pflanzenstoffe, die ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen wirken und vor allem in Soja vorkommen. Sie sollen bei Wechseljahresbeschwerden helfen – Wissenschaftler diskutieren ihre Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen aber noch.

In Asien haben Wissenschaftler vor einigen Jahren eine spannende Beobachtung gemacht: Frauen leiden dort wesentlich seltener an Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Europa. Das führen die Forscher auf die Ernährung zurück. Menschen in Asien essen sehr viele Sojaprodukte – und die enthalten große Mengen Phytoöstrogene. Diese Pflanzenstoffe können im Körper die Rolle von Östrogen übernehmen und so vielleicht dem Östrogenmangel während der Wechseljahre entgegenwirken.

Lesen Sie in diesem Artikel, ob pflanzliche Hormone bei Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen helfen, ob sie das Risiko von Brustkrebs und Osteoporose in dieser Zeit senken können und mit welchen Risiken und Nebenwirkungen sie einhergehen.

Was sind Phytoöstrogene?

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in ihrer chemischen Struktur und Funktion dem weiblichen Geschlechtshormon Östrogen ähneln. Zu den Phytoöstrogenen gehören mehrere Gruppen von Pflanzenstoffen [1,2]:

  • Isoflavone: Daidzein, Genistein
  • Lignane: Enterolacton, Enterodiol
  • Coumestane
  • Stilbene: Resveratrol

In der Ernährung nehmen besonders Isoflavone und Lignane eine wichtige Rolle ein, da sie im Gegensatz zu Coumestanen und Stilbenen in mehreren Lebensmitteln und in größeren Mengen vorkommen.

Phytoöstrogene – Lebensmittel

Phytoöstrogene stecken ausschließlich in pflanzlichen Lebensmitteln– in Fleisch, Fisch, Milch und Eiern finden Sie keinerlei Phytohormone. Das sagt auch schon die Bezeichnung: „Phyto“ kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „pflanzlich“.

Infografik: In welchen Lebensmitteln stecken Phytoöstrogene?

Welche Lebensmittel enthalten Phytoöstrogene?

Sojabohnen und daraus hergestellte Lebensmittel wie Tofu, Sojamilch und Miso enthalten die größten Mengen Phytoöstrogene – vor allem Isoflavone, welche auch reichlich in Rotklee vorkommen.

Gut zu wissen: Phytoöstrogene in fermentierten Lebensmitteln wie Miso sind für den Körper besser verfügbar. Die Fermentation beschreibt einen Prozess, bei dem Bakterien und Enzyme das Aroma und die Konsistenz von Lebensmitteln verändern [1].

Lebensmitteln wie Leinsamen, Kürbiskerne, Roggen, Gerste, Nüsse und Beeren sind reich an Lignanen.

Coumestane hingegen stecken in Alfalfa-Sprossen und Resveratrol in Trauben, Himbeeren und Erdnüssen [1].

Haben Sie schon einmal davon gehört, dass ein Glas Rotwein am Tag der Herzgesundheit zugutekommen soll? Dieser Effekt wird Resveratrol zugeschrieben – allerdings konnte die Forschung nicht klären, ob Resveratrol diese Wirkung tatsächlich erzielen kann [3].

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Phytoöstrogene – Wirkung

Damit Phytoöstrogene im Körper Wirkung zeigen, müssen sie zunächst aktiviert werden – hier kommen die Darmbakterien zum Einsatz. Beispielsweise wandeln sie Lignane in Enterolacton um, welches dann seine östrogenartige Wirkung entfalten kann. Neben einer gesunden Darmflora spielen wahrscheinlich die Gene eine Rolle: Menschen aus Japan, Korea und China sollen Phytoöstrogenen aufgrund ihrer Veranlagung besser aufnehmen und umwandeln können [1,4].

Wie wirken Phytoöstrogene?

Indem Phytoöstrogene an Östrogen-Rezeptoren andocken, können sie die Wirkung von Östrogenen nachahmen oder unterdrücken – ihre Wirkung ist jedoch bis zu tausendmal schwächer als die der körpereigenen Östrogene. Die stärkste Wirkung weisen vor allem das Isoflavon Genistein und Coumestane auf [1,4,5].

Krebsrisiko senken
Wenn eine Zelle unaufhörlich wächst, reift sie zu einem Tumor an: Eine Krebserkrankung kann die Folge sein. Das Immunsystem erkennt in der Regel solche gefährlichen Zellen und leitet bei ihnen den Zelltod ein. Tierstudien zufolge kann Genistein diesem unkontrollierten Wachstum Einhalt gebieten. Ob Genistein beim Menschen tatsächlich Krebserkrankungen vorbeugen könnte, müssen weitere Studien klären [6].

Antioxidative Wirkung
Zudem wirken Phytoöstrogene vermutlich antioxidativ: Sie verhindern Entzündungen, die von freien Radikalen verursacht werden. Dabei handelt es sich um aggressive Sauerstoffmoleküle, die uns dauerhaft umgeben und in unserem Körper wüten. Körpereigene Antioxidantien und antioxidative Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin E, Selen, Zink und Phytoöstrogene neutralisieren freie Radikale [7].

Hemmung von Aromatase
Das Enzym Aromatase wandelt männliche Sexualhormone (Androgene) wie Testosteron in weibliche Geschlechtshormone (Östrogene) um. Indem Phytoöstrogene in diesen Stoffwechselvorgang dazwischenfunken, können sie die körpereigene Aktivität von Östrogen drosseln und einen Östrogenüberschuss verhindern [2].

Wie wirken sich Phytoöstrogene auf die Fruchtbarkeit aus?

Studien lege nahe, dass große Mengen Phytoöstrogene in den weiblichen Hormon-Haushalt eingreifen können: So könnten sie die Funktion der Eierstöcke schwächen und damit die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Mit ein bis zwei Portionen Soja am Tag sollten Sie aber auf der sicheren Seite sein [8].

Wenige Tierstudien zeigten, dass Genistein die Produktion des Hormons Progesteron in den Eierstöcken erhöhen kann. Dieses weibliche Geschlechtshormon bietet die Grundlage für eine erfolgreiche Befruchtung: Es verdickt die Gebärmutterschleimhaut, woran die befruchtete Eizelle besser haften und heranreifen kann [9].

Fazit: Können sich Phytoöstrogene nachteilig auf die Fruchtbarkeit der Frau auswirken? Wissenschaftler untersuchen die Zusammenhänge noch genauer. Übliche Mengen an Sojaprodukten in der Ernährung sollten aber nicht genügen, um eine schädliche Wirkung nach sich zu ziehen.

Wussten Sie schon, dass Phytoöstrogene womöglich beim Abnehmen helfen? Das Ergebnis mehrerer Studien war, dass Phytoöstrogene aus Soja den Fettabbau beschleunigte und den Appetit hemmte [2]

Sojaprodukte: Sojaschnetzel und Sojadrinks

Können Phytoöstrogene Männer „verweiblichen“?

Da Phytoöstrogene die Wirkung von Östrogen nachahmen, gibt es Vermutungen, dass sie lange Sicht zu einer „Verweiblichung“ bei Männern führen könnte. Am meisten untersucht wird der Einfluss der Isoflavone im Soja. Allerdings ist noch überhaupt nicht klar, ob diese Phytoöstrogene die Hormonspiegel von Männern nachhaltig beeinflussen.

Wissenschaftlichen Studien liefern dazu widersprüchliche Ergebnisse. Auf der einen Seite stehen Tierstudien: Isoflavone brachten bei Nagetieren die Spiegel von männlichen Sexualhormonen wie Testosteron durcheinander und beeinflussten unter anderem die Spermienproduktion.

Studien an Menschen ergaben entweder keine eindeutigen Ergebnisse oder führten zur Erkenntnis, dass Sojabohnen keinen Effekt auf die Sexualhormone, die sexuelle Entwicklung und die Spermaqualität hatten [10]. Einige Forscher sind aber der Meinung, dass es noch weitere Langzeitstudien brauche, da sich die Effekte der Phytoöstrogene subtil und allmählich äußern könnten und vermutlich nur zum Tragen kommen, wenn Sojaprodukte das ganze Leben lang regelmäßig verzehrt werden [11,13].

Gut zu wissen: Die Spermaqualität gibt an, wie beweglich und geformt die Spermien sind. Zusätzlich wird die Anzahl von Spermien in einem Ejakulat gemessen.

Forscher berichteten etwa von dem Fall eines Mannes, der an Brustkrebs erkrankte, nachdem er jahrelang hochdosierte Phytoöstrogen-Supplemente eingenommen hatte. Den Studienautoren zufolge müsste die Sicherheit und Effektivität von Phytoöstrogenen noch deutlich mehr erforscht werden. Lebensmittel mit Phytoöstrogenen, wie Sojaprodukte, sollten aber in üblichen Mengen in der Ernährung kein Problem darstellen [14].

Männerbusen durch Biergenuss? Eine häufig diskutierte Theorie ist, dass Phytohormone im Hopfen dazu führen, dass Bierkonsum „Männerbrüste“ fördert. Tatsächlich könnte eine sogenannte Gynäkomastie, also ein Anschwellen der Brustdrüsen bei Männern, mit einer sehr hohen Zufuhr an Phytoöstrogenen zusammenhängen – die unter anderem auch im Hopfen stecken, der im Bier vorkommt. Eine Rolle spielt dabei aber wohl auch, dass Bier und andere alkoholische Getränke Übergewicht fördern [15,16].

Sind Phytoöstrogene gut für das Herz?

Forscher fanden heraus, dass der tägliche Verzehr von Soja und Leinsamen erhöhte Blutfette (LDL-Cholesterin und Triglyceride) und Bluthochdruck in den Normbereich bringen kann. Isoflavone in Soja und Lignane in Leinsamen sollen hierbei die ausschlaggebenden Faktoren gewesen sein. Nahrungsergänzungsmittel mit den Phytoöstrogenen hingegen halfen nicht.

Erhöhte Blutfette stehen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung, vor allem mit der Entstehung von verkalkten Blutgefäßen (Atherosklerose), Bluthochdruck und einem erhöhten Risiko von Herzinfarkten sowie Schlaganfällen [1,6].

Phytoöstrogene und Wechseljahre

Ab dem 45. Lebensjahr fährt der weibliche Körper die Östrogen-Produktion herunter: Die Wechseljahre nahen. In dieser hormonellen Umstellungsphase beklagt sich ein Großteil der Frauen über Beschwerden wie Hitzewallungen und Nachtschweiß. Durch das fehlende Östrogen kann das Risiko von Osteoporose und Brustkrebs steigen.

Gut zu wissen: Osteoporose beschreibt die Abnahme der Knochendichte – sie kann die Folge eines Vitamin-D-, Calcium- oder Östrogenmangels sein [17].

Warum sollen Phytoöstrogene in den Wechseljahren helfen?
Frauen in Asien sollen nicht nur seltener an Wechseljahresbeschwerden leiden, auch ihr Krebsrisiko soll geringer sein. Daher spekulieren Forscher, ob die soja- und damit auch phytoöstrogenreiche Ernährung in Asien einen Einfluss auf die Beschwerden und Risiken ausübt.

Wussten Sie schon, dass Menschen in Asien durchschnittlich 15 bis 50 Milligramm Phytoöstrogene am Tag über die Ernährung aufnehmen. In Europa und Amerika hingegen liegt die Menge bei zwei Milligramm am Tag [4].

Infografik: Helfen Pyhtoöstrogenen bei Beschwerden in den Wechseljahren?

Was ist eine Hormonersatztherapie?

Ärzte können eine Hormonersatztherapie verordnen, um Wechseljahresbeschwerden zu behandeln. Betroffene Frauen nehmen dabei Östrogen und Progesteron in geringen Mengen auf – zum Beispiel über Tabletten oder Injektionen. Die Hormonersatztherapie verläuft in der Regel über einen kurzen Zeitraum. Aber: Je höher die Dosierung und je länger der Zeitraum der Einnahme ist, desto höher ist das Risiko, an Brust- oder Gebärmutterhalskrebs zu erkranken [18].

Helfen Phytoöstrogene bei Wechseljahrbeschwerden?

Phytoöstrogene werden gerne ergänzend zu einer Hormonersatztherapie oder als alleinige Therapie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln verwendet, besonders Soja- und Rotkleepräparate. Bislang konnte mehrere Studien nicht nachweisen, dass solche Präparate oder ein erhöhter Sojaverzehr Wechseljahresbeschwerden lindern können. Nur die Einnahme von 100 Milligramm Isoflavonen am Tag konnte in einigen Untersuchungen Nachtschweiß und Hitzewallungen in der Postmenopause reduzieren [1,4,19,20].

Können Phytoöstrogene das Brustkrebsrisiko senken?
Die aktuelle Studienlage bietet keine eindeutigen Aussagen dazu, ob Phytoöstrogene aus Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln das Krebsrisiko senken können. Einerseits haben hohe Mengen Phytoöstrogene wie Genistein das Wachstum von Brustgewebe angeregt, andererseits haben sie es auch gehemmt. So konnte Genistein verhindern, dass Tumoren Blutgefäße ausbilden, um nährstoffreiches Blut für ihr Wachstum abzuzapfen. 

Die Einnahme von Isoflavonen führte in Studium zu keinem niedrigeren Brustkrebsrisiko. Mittlerweile nehmen Forscher an, dass die Effektivität von Phytoöstrogenen genetischen Ursprungs ist, da asiatische Frauen seltener als europäische Frauen von Brustkrebs betroffen sind. Wenn bei Ihnen ein erhöhtes Brustkrebsrisiko besteht, sollten Sie keinesfalls Phytoöstrogen-Präparate ohne ärztliche Absprache einnehmen [1,6].

Sind Phytoöstrogen-Präparate bei erhöhtem Osteoporose-Risiko hilfreich?
Östrogen sorgt dafür, dass die Knochen stabil bleiben und sich nicht abbauen. Wirken auch Phytoöstrogene der abnehmenden Knochendichte in den Wechseljahren entgegen? Sowohl Tier- als auch Humanstudien kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis.  In einigen Untersuchungen konnte die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln den Knochenabbau drosseln, in anderen zeigte sie keinerlei Wirkung [2].

Fazit: Wie hilfreich sind Phytoöstrogen-Präparate?
Der aktuellen Forschung zufolge lindern Phytoöstrogen-Präparate vermutlich Beschwerden der Wechseljahre wie Nachtschweiß und Hitzewallungen. Bis heute konnte aber keine Studie einschätzen, ob solche Nahrungsergänzungsmittel eher Vorteile oder Nachteile in der Krebs- und Osteoporose-Prävention bringen [1,4].

Dass Studienteilnehmerinnen mit einem asiatischen Hintergrund ein geringeres Krebsrisiko aufweisen, begründen Forscher anhand ihrer Ernährung: In asiatischen Ländern tendieren die Menschen noch mehr zu einer pflanzenbasierten Ernährung und einer Kombination unterschiedlicher Lebensmittel. Das versorgt sie womöglich auch mit mehr wichtigen Nährstoffen, die das Krebsrisiko senken können [1,4].

Auf einen Blick: Phytoöstrogene

Was sind Phytoöstrogene?

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in Lebensmitteln wie Soja, Hülsenfrüchten, Rotklee, Nüssen, Beeren und Vollkorngetreide vorkommen. Zu den Phytoöstrogenen gehören verschiedene Gruppen von Pflanzenstoffen: Isoflavone, Lignane, Coumestane und Stilbene.

Wie wirken Phytoöstrogene?

Phytoöstrogene können im Körper die Wirkung von Östrogen nachahmen oder drosseln – allerdings in abgeschwächter Form. Sie können das Wachstum von Zellen hemmen, wirken antioxidativ und können Blutfette normalisieren. Allerdings wurde ebenfalls beobachtet, dass hohe Mengen Phytoöstrogene den Eierstöcken schaden und das Brustkrebsrisiko erhöhen können. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um zu prüfen, inwiefern Phytoöstrogene die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigen können.

Helfen Phytoöstrogen-Präparate?

Die Einnahme von phytoöstrogenhaltigen Nahrungsergänzungsmitteln lindert möglicherweise Beschwerden wie Nachtschweiß und Hitzewallungen in der Postmenopause. Ob solche Präparate empfehlenswert sind, um das Krebs- und Osteoporoserisiko in den Wechseljahren zu senken, haben Forscher bislang nicht klären können.

Quellenangaben

[1]        L. Bacciottini, A. Falchetti, B. Pampaloni, E. Bartolini, A. M. Carossino, und M. L. Brandi, „Phytoestrogens: food or drug?“, Clin Cases Miner Bone Metab, Bd. 4, Nr. 2, S. 123–130, 2007.

[2]        D. Desmawati und D. Sulastri, „Phytoestrogens and Their Health Effect“, Open Access Maced J Med Sci, Bd. 7, Nr. 3, S. 495–499, Feb. 2019, doi: 10.3889/oamjms.2019.086.

[3]        „Für immer jung mit Resveratrol oder OPC?“, Verbraucherzentrale.de. [Online]. Verfügbar unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/fuer-immer-jung-mit-resveratrol-oder-opc-13389. [Zugegriffen: 04-Dez-2018].

[4]        I. M. C. M. Rietjens, J. Louisse, und K. Beekmann, „The potential health effects of dietary phytoestrogens“, Br J Pharmacol, Bd. 174, Nr. 11, S. 1263–1280, Juni 2017, doi: 10.1111/bph.13622.

[5]        „6.12 Phytoöstrogene: Lignane in Getreiden und Isoflavone in ­Sojaprodukten“, in Krebs und Ernährung, 2014. Aufl., Thieme Verlag, 2014.

[6]        H. B. Patisaul und W. Jefferson, „The pros and cons of phytoestrogens“, Front Neuroendocrinol, Bd. 31, Nr. 4, S. 400–419, Okt. 2010, doi: 10.1016/j.yfrne.2010.03.003.

[7]        J. H. Mitchell, P. T. Gardner, D. B. McPhail, P. C. Morrice, A. R. Collins, und G. G. Duthie, „Antioxidant efficacy of phytoestrogens in chemical and biological model systems“, Arch. Biochem. Biophys., Bd. 360, Nr. 1, S. 142–148, Dez. 1998, doi: 10.1006/abbi.1998.0951.

[8]        W. N. Jefferson, „Adult Ovarian Function Can Be Affected by High Levels of Soy12“, J Nutr, Bd. 140, Nr. 12, S. 2322S-2325S, Dez. 2010, doi: 10.3945/jn.110.123802.

[9]        J. L. Burton und M. Wells, „The effect of phytoestrogens on the female genital tract“, Journal of Clinical Pathology, Bd. 55, Nr. 6, S. 401–407, Juni 2002.

[10]      J. M. Hamilton-Reeves, G. Vazquez, S. J. Duval, W. R. Phipps, M. S. Kurzer, und M. J. Messina, „Clinical studies show no effects of soy protein or isoflavones on reproductive hormones in men: results of a meta-analysis“, Fertil. Steril., Bd. 94, Nr. 3, S. 997–1007, Aug. 2010, doi: 10.1016/j.fertnstert.2009.04.038.

[11]      S. V. Jargin, „Soy and phytoestrogens: possible side effects“, Ger Med Sci, Bd. 12, Dez. 2014, doi: 10.3205/000203.

[12]      M. Messina, „Soybean isoflavone exposure does not have feminizing effects on men: a critical examination of the clinical evidence“, Fertil. Steril., Bd. 93, Nr. 7, S. 2095–2104, Mai 2010, doi: 10.1016/j.fertnstert.2010.03.002.

[13]      C. R. Cederroth, C. Zimmermann, und S. Nef, „Soy, phytoestrogens and their impact on reproductive health“, Mol. Cell. Endocrinol., Bd. 355, Nr. 2, S. 192–200, Mai 2012, doi: 10.1016/j.mce.2011.05.049.

[14]      C. Dimitrakakis, L. Gosselink, V. Gaki, N. Bredakis, und A. Keramopoulos, „Phytoestrogen supplementation: A case report of male breast cancer“, European journal of cancer prevention : the official journal of the European Cancer Prevention Organisation (ECP), Bd. 13, S. 481–4, Jan. 2005, doi: 10.1097/00008469-200412000-00003.

[15]      S. Schanz, G. Schreiber, M. Zitzmann, B. D. Krapohl, R. Horch, und F.-M. Köhn, „S1-Leitlinie: Gynäkomastie im Erwachsenenalter: Gynäkomastie“, JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, Bd. 15, Nr. 4, S. 465–472, Apr. 2017, doi: 10.1111/ddg.13080_g.

[16]      J. S. Gavaler, „Alcoholic beverages as a source of estrogens“, Alcohol Health Res World, Bd. 22, Nr. 3, S. 220–227, 1998.

[17]      Dachverband der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften, „S3-Leitlinie Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose“, 2017.

[18]      G. Harper-Harrison und M. M. Shanahan, „Hormone Replacement Therapy“, in StatPearls, Treasure Island (FL): StatPearls Publishing, 2020.

[19]      „Isoflavone – Hilfe in den Wechseljahren?“, Verbraucherzentrale.de. [Online]. Verfügbar unter: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/isoflavone-hilfe-in-den-wechseljahren-8255. [Zugegriffen: 27-Jan-2020].

[20]      A. Lethaby, J. Marjoribanks, F. Kronenberg, H. Roberts, J. Eden, und J. Brown, „Phytoestrogens for menopausal vasomotor symptoms“, Cochrane Database of Systematic Reviews, Nr. 12, 2013, doi: 10.1002/14651858.CD001395.pub4.

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