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Herz-Kreislauf-Erkrankungen - vorbeugen & erkennen


Krankheiten wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und koronare Herzkrankheit sind sehr häufig, vor allem im Alter. Doch wenn Sie die Risikofaktoren kennen, können Sie im Alltag einiges tun, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und, koronare Herzkrankheit und sind weltweit die Todesursache Nummer 1. Sie können in Herzversagen, Herzinfarkt und Schlaganfall enden und sind für rund 40 Prozent der Todesfälle verantwortlich [1,2].

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Sie können Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Ernährung und Lebensstil massgeblich beeinflussen. Dass sich heute mehr Menschen mit Ihrer Gesund beschäftigen und auf Ihre Ernährung achten, sehen Forschende auch als einen Grund dafür, dass seit drei Jahrzehnten immer weniger Menschen in Industrieländern wie der Schweiz an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden.

Lesen Sie in diesem Artikel, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen, welche Risikofaktoren für Herz und Blutgefässe wir kennen und wie Sie am besten vorbeugen können.

Das Herz-Kreislauf-System

Herz und Blutgefässe sind dafür verantwortlich, dass Sauerstoff und Nährstoffe mit dem Blut über unseren Körper verteilt werden. Gehirn, Muskeln und unsere inneren Organe funktionieren nur, weil dieser Blutfluss sie versorgt.

Das Herz funktioniert wie eine Pumpe: Es erzeugt Druck, indem es sich zusammenzieht, und pumpt so Blut von sich weg. Dieser Blutdruck sorgt dafür, dass das Blut überhaupt fliesst und über die grosse Hauptschlagader auch in kleinere Adern gelangt. Das ruckartige Zusammenziehen des Herzens ist die Bewegung, die wir als Herzschlag wahrnehmen.

Menschliches Herz und Blutkreislauf

Es gibt Arterien, durch die das sauerstoffreiche Blut vom Herzen wegfliesst. In Ihnen können wir den Puls spüren, deshalb nennt man sie auch Schlagadern. Ihr Gegenstück sind die Venen, durch die das sauerstoffarme Blut wieder zum Herzen zurückkommt.

Es dauert etwa eine Minute, bis das gesamte Blut einmal durch den Körper geflossen ist.

Streng genommen haben wir zwei Blutkreisläufe im Körper: Der Lungenkreislauf verbindet nur die Lunge mit dem Herzen und dient dem Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid. Der Körperkreislauf verteilt das Blut vom Herz aus über die Hauptschlagader (Aorta) über den gesamten restlichen Körper.

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen meinen Mediziner Krankheiten, die das Herz und die Blutgefässe betreffen. Viele der Krankheitsbilder beeinflussen sich gegenseitig und können lebensbedrohlich enden, etwa mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten als häufigste Todesursache überhaupt [1,2].

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Sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen bald nicht mehr häufigste Todesursache?

Laut einer Studie, die im September 2019 im Fachmagazin The Lancet erschienen ist, ist in vielen reichen Ländern mittlerweile Krebs die häufigste Todesursache bei Menschen zwischen 35 und 70. In Ländern mit hohem Einkommen gehen den Autoren zufolge nur noch 23 Prozent der Todesfälle in dieser Altersklasse auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück. Die Schweiz zwar nicht unter den untersuchten Ländern. Aber auch hier sinken die Zahlen der Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, während die durch Krebs leicht zunehmen [3,4].

Wie entstehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen beginnen häufig damit, dass nach und nach Bluthochdruck oder eine Arteriosklerose entstehen. Bei der Arteriosklerose kommt es zu Ablagerungen in den Arterien, man spricht auch von einer „Verkalkung“ der Blutgefässe. Kommt es zu Blutgerinnseln, können die Blutgefässe verschliessen, was einen Herzinfarkt oder Schlaganfall nach sich ziehen kann. Lagern sich Fette an den Kranzgefässen des Herzens ab (koronare Herzkrankheit), wird die Funktion des Herzens beeinträchtigt, was auf Dauer zu Herzinsuffizienz und Herzversagen führen kann.

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Wie lassen sich Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandeln?

Viele der Herz-Kreislauf-Erkrankungen lassen sich nicht im eigentlichen Sinne heilen. Meist geht es bei der Therapie darum, dafür zu sorgen, dass sie nicht weiter voranschreiten und dass Betroffene möglichst wenig Beschwerden haben. Häufig kommen Medikamente zum Einsatz, in schweren Fällen sind auch Operationen möglich bis hin zur Herztransplantation.

Ein Problem dabei: Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nicht leicht zu erkennen. Wir Menschen können nun einmal nicht direkt spüren, wenn unser Blutdruck zu hoch ist oder sich Plaques in unseren Blutgefässen ablagern. Oft zeigen sie lange Zeit kaum Symptome, die Krankheiten schreiten unbemerkt voran und werden lange nicht behandelt.

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Häufige Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Es gibt viele unterschiedliche Krankheiten, die das Herz-Kreislauf-System betreffen. Doch einige treten besonders häufig auf und sind die gängigsten Ursachen für lebensbedrohliche Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall. Diese Erkrankungen stellen wir Ihnen hier kurz vor.

Bluthochdruck (Hypertonie)

Damit unser Blut in den ganzen Körper gelangt, pumpt das Herz es mit Druck durch die Adern. Zieht sich der Herzmuskel zusammen, entsteht der systolische Blutdruck, erschlafft er, kommt es zum diastolischen Blutdruck. Gemessen wird der Druck in der Einheit Millimeter Quecksilbersäule. Optimalerweise liegt der Blutdruck unter 120 systolisch und unter 80 diastolisch, was als 120/80 Millimeter Quecksilbersäule abgekürzt wird. Von Bluthochdruck spricht man, wenn die Werte höher als 140/90 liegen [5].

 

Bluthochdruck gilt als Volkskrankheit: Jede*r vierte Schweizer*in ist betroffen [6].

Er ist gleichzeitig ein Risikofaktor für andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass ein lebenslanger niedrigerer systolischer Blutdruck mit einem niedrigeren Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht [7].

Arteriosklerose (Atherosklerose)

Eine Arteriosklerose wird umgangssprachlich auch als eine Arterienverkalkung bezeichnet: Ähnlich wie Kalk in Wasserrohren lagern sich bei der Krankheit sogenannte Plaques in den Blutgefässen ab. Die Plaques bestehen aus Fetten, sammeln sich in den Wänden der Arterien an und lassen sie verhärten. Dadurch werden die Blutgefässe enger und der Blutfluss wird gestört. Häufig sind die Halsschlagader, die Arterien an den Beinen und die Herzkranzgefässe betroffen.

Im schlimmsten Fall kommt es dabei zu Blutgerinnseln, die regelrechten Verstopfungen in den Blutgefässen auslösen. Die Folge ist ein Herzinfarkt oder, wenn es zu Gerinnseln im Gehirn kommt, ein Schlaganfall.

Sind die Beine betroffen, kann es zur peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) kommen. Betroffene leiden beim Gehen unter Schmerzen in den Waden und Oberschenkeln und müssen häufig stehen bleiben, weshalb die paVK auch Schaufensterkrankheit genannt wird [5].

Wussten Sie schon? Arteriosklerose ist eigentlich ein Überbegriff für Krankheiten der arteriellen Blutgefässe. Reden wir von den Einlagerungen in den Arterien, ist streng genommen die Atherosklerose gemeint, die häufigste Form der Arteriosklerose.

Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit (kurz KHK, auch ischämische Herzkrankheit genannt) ist die häufigste Todesursache in der Schweiz und vielen anderen Industrienationen. Fette und Bindegewebe lagern sich dabei in den Herzkranzgefässen ab. Die Herzmuskeln können daraufhin nicht mehr richtig durchblutet werden, wodurch nicht ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe zum Herz gelangen.

Das bekannteste Symptom der Krankheit ist die sogenannte Angina pectoris. Dabei treten Schmerzen und ein Engegefühl in der Brust auf, weil es zu einem Sauerstoffmangel im Herz kommt. Die KHK kann allerdings auch jahrzehntelang bestehen, ohne dass Betroffene sie bemerken. Schreitet die KHK voran, kann es zu Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und plötzlichem Herztod kommen [5,8].

Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Ist das Herz nicht mehr in der Lage, genug Blut durch die Blutgefässe zu befördern, sprechen Ärzt*innen von einer Herzinsuffizienz oder Herzschwäche. Fliesst nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper, erreichen zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe die Organe und Muskeln.

Typische Symptome der Herzinsuffizienz sind:

  • Kurzatmigkeit und trockener Husten
  • Müdigkeit
  • verminderte Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit
  • Wassereinlagerungen und Ödeme

Eine weit fortgeschrittene Herzschwäche bedeutet, dass das Herz seiner Aufgabe irgendwann nicht mehr nachgehen kann, es droht ein Herzversagen.

Mögliche Ursachen für die Herzinsuffizienz sind Bluthochdruck und eine koronare Herzkrankheit. Herzrhythmusstörungen können ausserdem sowohl Ursache als auch Folge von Herzschwäche sein [9].

Herzrhythmusstörungen: Schlägt das Herz zu schnell, zu langsam oder unregelmässig, sprechen Ärzt*innen von einer Herzrhythmusstörung. Ein unregelmässiger Puls kann mit Schwindel, Nervosität, Atemnot und Bewusstlosigkeit zusammenhängen und im schlimmsten Fall ein Vorhofflimmern verursachen. Mögliche Ursachen sind unter anderem weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starker Stress, Drogen, sehr viel Alkohol oder Koffein, eine Schlafapnoe oder ein deutlicher Überschuss an Calcium oder Magnesium [10,11].

Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten als besonders abhängig vom Lebensstil. Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, schlechte Cholesterinwert – diese und weitere Faktoren spielen eine Rolle dabei, dass Herz und Blutgefässe erkranken.

Für alle Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Alter ein entscheidender Risikofaktor: Je älter wir sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Herz und Blutgefässe erkranken. Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Kommen in Ihrer Familie viele Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, ist auch Ihr Risiko vermutlich erhöht. Nicht zuletzt spielt das Geschlecht eine Rolle: Männer sind häufiger betroffen als Frauen [12].

Während sie diese Risikofaktoren nicht beeinflussen können, gibt es zahlreiche andere Faktoren, die direkt oder indirekt mit dem Lebensstil und der Ernährung zusammenhängen. Die wichtigsten erklären wir hier [5].

Übergewicht

Übergewicht gilt als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – das hat zuletzt eine Studie aus dem Jahr 2018 bestätigt, mit Daten von fast 300.000 Menschen. Laut den Studienautoren sorgt schon ein leicht erhöhter Body-Mass-Index (BMI) für ein höheres Risiko für Herz und Gefässe [13].

Ziel: Halten Sie einen Body-Mass-Index (BMI) zwischen 20 und 25. Ihr Bauchumfang sollte als Mann unter 94 Zentimetern und als Frau unter 80 Zentimetern liegen [12].

Sie möchten abnehmen? Lesen Sie in unserem Gesundheitsportal mehr über das Abnehmen und Diät und über das Intervallfasten.

Gesundes Übergewicht: Ein Mythos? Einige Untersuchungen berichten vom sogenannten Übergewichts-Paradox. Demnach soll ein leicht erhöhtes Gewicht bei Menschen, die bereits Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, womöglich einen schützenden Effekt haben. Neueren Studien zufolge ist die Beweislage dafür aber dünn – und andere Forschungen zeigen, dass schon leichtes Übergewicht ungesund sein kann [13].

Cholesterin und andere Blutfette

Studien haben ergeben, wie wichtig Cholesterinwerte für Herz und Gefässe sind. Ein niedriger Wert des LDL-Cholesterins senkt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Am besten funktioniert das wohl in Kombination mit einem gesunden Blutdruck: Forschende gehen davon aus, dass bessere Cholesterinwerte und ein niedrigerer systolischer Blutdruck ihre schützenden Effekte gegenseitig noch verstärken [7].

Ziel: Ihr LDL-Cholesterin sollte im besten Fall unter 3,0 Millimol pro Liter liegen. Experten empfehlen zudem, das HDL-Cholesterin hoch zu halten, bei mehr als 1,0 Millimol pro Liter für Männer und mehr als 1,2 Millimol pro Liter für Frauen. Triglycerid-Werte sollten niedrig sein, am besten unter 1,7 Millimol pro Liter [12].

Omega-Fettsäuren

Die ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 gelten gemeinhin als gesunde Fette. Sie wirken beide auf die Blutgefässe ein, allerdings auf unterschiedliche Weise. Während Omega-3-Fettsäuren die Gefässe weitet und gerinnungshemmend wirkt, haben Omega-6-Fettsäuren den gegenteiligen Effekt. Deswegen kann es vorbeugend wirken, wenn das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 möglichst ausgeglichen ist. Bei unseren heutigen Essgewohnheiten nehmen wir aber viel mehr Omega 6 zu uns als Omega 3.

Viele medizinische Experten und Fachgesellschaften empfehlen, zweimal in der Woche Fisch zu essen – fettiger Seefisch ist das Lebensmittel, das am meisten Omega 3 enthält. Eine weitere Option sind Nahrungsergänzungsmittel mit Omega 3. Wissenschaftler*innen diskutieren derzeit noch, ob diese Supplemente wirklich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können, Studien liefern bislang keine eindeutigen Ergebnisse [14–16].

Ziel: Versuchen Sie, ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 zu erzielen, indem Sie etwa Fisch, Leinsamen und Leinöl in Ihre Ernährung einbauen oder Omega-3-Präparate einnehmen.

Omega 3 mit Selbsttest bestimmen

Blutzucker und Diabetes

Erhöhte Blutzuckerwerte und vor allem ein Diabetes sind deutliche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie können unter anderem dafür sorgen, dass Gefässe schneller verengen, was wiederum das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigert.

Schwedische Forschende erkannten erhöhten Blutzucker als einen der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gleichzeitig stellten sie fest, dass Typ-2-Diabetiker, die ihren Blutzucker und andere Werte wie Blutdruck und LDL-Cholesterin gut eingestellt hatten, nur ein minimal erhöhtes Krankheitsrisiko hatten [17].

Ziel: Halten Sie Ihren Blutzucker im gesunden Bereich. Das lässt sich zum Beispiel mit dem Langzeitblutzuckerwert HbA1c feststellen, der den Grad der Verzuckerung des Blutes misst. Dieser Wert sollte bei gesunden Menschen unter 5,7 Prozent liegen.

Vitamin D

Wie sich Vitamin D auf die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt, lässt sich noch nicht genau sagen. Es gibt aber eine Reihe von Studien, die einen Zusammenhang herstellen konnte: So hatten in einer Langzeituntersuchung Menschen mit einem mittleren Vitamin-D-Spiegel von 13,3 Nanogramm pro Milliliter oder niedriger eine signifikant erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben [18].In einer weiteren Studie erhöhte ein Vitamin-D-Mangel die Gefahr von Krankheiten der Blutgefässe und des Herzmuskels sowie von Bluthochdruck [19].

Ziel: Halten Sie einen Vitamin-D-Spiegel von mindestens 30 Nanogramm pro Milliliter Blut.

Studie: Vitamin-D-Mangel erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Risikofaktoren messen

Viele der Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängen mit Parametern zusammen, die sich messen lassen, zum Beispiel mit einem Cholesterin-TestHbA1c-TestVitamin-D-Test oder Omega-3-Test. F. Wenn Sie feststellen, dass bestimmte Werte bei Ihnen ungünstig sind, können Sie gezielt gegensteuern, um etwas für die Gesundheit von Herz und Kreislauf zu tun.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

Wenn es um das Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht, sind viele Länder auf einem guten Weg: Eine Langzeitstudie mit den Daten von rund 20.000 Menschen ergab: Menschen in der Schweiz haben heute einen für Herz und Blutgefässe gesünderen Lebensstil als in den 1990er Jahren. Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin verbesserten sich zwischen 1990 und 2011, die Studienteilnehmer bewegten sich 2011 mehr und rauchten seltener [20]. Übergewicht und Diabetes treten heute allerdings häufiger auf als vor 30 Jahren [12].

Tipps: Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen

Nicht mehr Rauchen

Der Ratschlag, den Experten zum Rauchen geben, ist in der Theorie ganz einfach: Nehmen Sie keinen Tabak zu sich, egal in welcher Form. Die Schadstoffe aus dem Rauch erhöhen unter anderem das Risiko von Bluthochdruck und Atherosklerose [12]. In unserem Gesundheitsportal finden Sie Tipps, um leichter mit dem Rauchen aufzuhören.

Weniger Alkohol trinken

Trinken Sie viel Alkohol, steigt damit Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, unter anderem für die koronare Herzkrankheit, für Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichen Herztod. Viele Fachgesellschaften und Leitlinien empfehlen einen moderaten Alkoholkonsum [12].

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, als Frau maximal ein Standardglas und als Mann maximal zwei am Tag zu trinken, aber nicht jeden Tag Alkohol zu konsumieren. Ein Standardglas entspricht etwa 250 Millilitern Bier oder 120 Millilitern Wein [23].

Ist das Glas Rotwein am Abend doch gesund?

Immer wieder ergaben Studien, dass Menschen, die Alkohol in Massen trinken, im Schnitt länger leben als die, die keinen Alkohol trinken. Wie kann das sein? Eine Theorie ist, dass Alkohol in geringe Mengen Herz und Kreislauf schützen, weil er blutverdünnend wirkt und das „gesunde“ HDL-Cholesterin fördert [24].

Neuere Untersuchungen stellen diese These aber infrage. Eine davon ist eine grosse Studienanalyse, die 2018 im Fachjournal The Lancet erschien. Den Autor*innen zufolge bietet Alkohol höchstens einen minimalen Schutz vor Herzinfarkten und das auch nur für bestimmte Personengruppe. Für die Gesundheit insgesamt sei er ab dem ersten Tropfen schädlich [25].

Die Ergebnisse älterer Studien liessen sich durch statistische Unsauberkeiten erklären, sagen die Forschende - und dadurch, dass zu den Nichttrinkern meist auch trockene Alkoholiker zählen. Damit stimmen sie britischen Wissenschaftler*innenn zu, die bereits 2015 schrieben: Beziehe man Faktoren wie Familienstand, Bildung, Übergewicht und Rauchen mit ein, würden die Vorteile des mässigen Trinkens aus den Statistiken verschwinden [26].

Das Französische Paradox – was ist dran? In den 1990er Jahren beobachteten Forschende, dass Menschen in Frankreich relativ selten an Herzinfarkten starben, obwohl sie fettig assen und häufig rauchten. Einige führten das auf den regelmässigen Rotweinkonsum zurück. Rotwein enthält Resveratrol, ein Antioxidans, das in Tier- und Laborstudien das Potential zeigte, vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Allerdings konnten Studien an Menschen die schützende Wirkung bislang nicht bestätigen. Einige Mediziner warnen zudem: Die schädlichen Effekte des Alkohols im Rotwein überschatten die Vorteile des Resveratrols deutlich [27].

Gesunde Ernährung

Gesättigte Fettsäuren und vor allem Transfettsäuren erhöhten in Studien das ungesunde LDL-Cholesterin und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch mit dem Risiko von koronarer Herzkrankheit werden sie in Verbindung gebracht [28].

Diese Transfette sollten Ernährungsexperten zufolge weniger als ein Prozent Ihrer täglichen Kalorienzufuhr ausmachen. Sie kommen vor allem in fettreichen, frittierten Lebensmitteln vor, etwa in Fast Food, Süssigkeiten, und Margarine vor. Pommes frites und Kartoffelchips haben besonders viele Transfette [29].

Schützt vegetarische Ernährung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Das untersuchte eine 2019 veröffentlichten Langzeitstudie. Vegetarier*innen und Veganer*innen hatten gesündere Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinwerte und litten seltener an Herzerkrankungen und Herzinfarkt. Das galt auch für Menschen, die zwar Fisch, aber kein Fleisch assen. Dafür hatten Vegetarier*innen und Veganer*innen ein höheres Schlaganfall-Risiko. Die Vermutung der Forschenden: Es könnte daran liegen, dass sie niedrigere Werte von Vitamin D, Vitamin B12, essentiellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren haben [30].

Gut für Ihr Herz ist in der Regel, was auch ansonsten als gesunde, ausgewogene Ernährung gilt. Die Europäische Fachgesellschaft für Kardiologie empfiehlt etwa, reichlich Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und Fisch zu essen [12].

Auf den Salzkonsum achten

Ausserdem lohnt es sich, auf Ihren Salzkonsum zu achten. Zu viel Salz erhöht Studien zufolge wegen des enthaltenen Natriums das Risiko von Bluthochdruck und Schlaganfall. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt, im Schnitt höchstens fünf Gramm Salz am Tag zu sich zu nehmen, was zwei Gramm Natrium entspricht.

 

Zum Vergleich: In der Schweiz verzehrt jede Person pro Tag etwa 9,1 Gramm Salz. [31,32].

Ist Salz gesünder als lange gedacht? Die Empfehlung zum Verzehr von Salz und Natrium wurden vor kurzem angezweifelt. Die Auswertung von Daten der gross angelegten PURE-Studie ergab, dass die Salzzufuhr erst ab mehr als fünf Gramm Natrium das Krankheitsrisiko erhöhte. Unterhalb dieser Werte zeigten sich sogar gesundheitliche Vorteile durch Salz. Sollten sich diese Zahlen bewahrheiten, wäre der derzeitige Salzkonsum in der Schweiz doch nicht, wie lange vermutet, zu hoch [32,33].

Ausreichend Kalium

Der Mineralstoff Kalium wiederum konnte in mehreren Untersuchungen das Risiko verringern, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln und an ihnen zu sterben. Kalium steckt unter anderem in folgenden Lebensmitteln [29]:

  • Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen
  • Avocados
  • Bananen, Aprikosen und Zitrusfrüchte
  • Trockenfrüchte wie Datteln und Rosinen
  • Kartoffeln

Tipp: Wenn Sie die 5-am-Tag-Regel befolgen, also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen, sollten Sie ausreichend mit Kalium versorgt sein.

Regelmässige Bewegung

Die Europäischen Richtlinien zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen empfehlen: Betätigen Sie sich mindestens 150 Minuten pro Woche moderat, am besten fünfmal die Woche für je 30 Minuten. Schon längere Spaziergänge können einen positiven Effekt haben. Oder Sie trainieren 75 Minuten in der Woche intensiver. Auch Kombinationen sind natürlich möglich – Hauptsache, Sie sind aktiv.

Körperliche Aktivität wirkt sich positiv aus auf Körpergewicht, Blutdruck, Cholesterin und das Diabetes-Risiko – und damit auf eine ganze Fülle von Risikofaktoren [12].

Blutzucker senken

Halten Sie einen Langzeitblutzuckerwert (HbA1c-Wert) von unter sieben Prozent – ansonsten entwickeln Sie einen Diabetes mellitus. Der Diabetes ist ein deutlicher Risikofaktor für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die wichtigsten Massnahmen, um den Blutzucker niedrig zu halten, sind ein gesundes Körpergewicht und regelmässige sportliche Aktivität [5].

Tipp: Lesen Sie in unserem Gesundheitsportal, wie Sie Ihr Diabetes-Risiko mit dem Langzeitblutzuckerwert HbA1c bestimmen.

Stress reduzieren und Depressionen vorbeugen

Der Stereotyp vom gestressten Manager, den ein Herzinfarkt ereilt, kommt nicht von ungefähr: Psychischer Stress und Depressionen können das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern. So führt chronischer Stress dazu, dass Ihr Körper das Stresshormon Cortisol vermehrt ausschüttet. Der Überschuss an Cortisol sorgt dann für mehr Ablagerungen und Entzündungen in den Gefässen, das Risiko für Arteriosklerose steigt [34]. Unter akutem Stress schnellt auch der Blutdruck in die Höhe – unter Wissenschaftler*innenn ist es aber noch umstritten, ob sich chronischer Stress und erhöhte Cortisolwerte auf das Bluthochdruck-Risiko auswirken [35].

Laut einer Studie aus der Fachzeitschrift The Lancet führt emotionaler Stress ausserdem zu einer erhöhten Aktivität der Amygdala, die im Gehirn steuert, die unter anderem Emotionen wie Angst und Wut steuert. Die verstärkte Amygdala-Aktivität brachten die Forschende unter anderem mit Entzündungen in den Gefässen in Verbindung [36].Weiteren Studien zufolge können posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) und andere stressbasierte Störungen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern [37].

Es kann sich also lohnen, Stress in Ihrem Alltag zu reduzieren. Das können Änderungen am Lebensstil sein, wie weniger zu arbeiten und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Helfen können manchmal auch bewusste Auszeiten und Entspannungstechniken wie Mediation, Yoga und Autogenes Training. Ausserdem sollten Sie stressbedingte Störungen, ernsthafte Depressionen und Burnout von Ärzt*innenn und Therapeuten behandeln lassen.

Wie Stress das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht

Vorbeugen durch Medikamente

Ist Ihr Risiko bereits erhöht, können Ärzt*innen Ihnen Medikamente verschreiben, damit die Risikofaktoren nicht noch weiter voranschreiten. Zum Beispiel wird Bluthochdruck oft mit blutdrucksenkenden Mitteln behandelt. Bliebe der zu hohe Blutdruck unbehandelt, würde er ansonsten auf Dauer die Wahrscheinlichkeit erhöhen, weitere Krankheiten zu entwickeln, wie eine Herzinsuffizienz oder eine koronare Herzkrankheit. Diese aktiven Vorsorgemassnahmen nennen Ärzt*innen Primärprävention.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die sogenannte Sekundärprävention mindestens ebenso effektiv ist. Damit sind Änderungen am Lebensstil gemeint, wie mehr Bewegung, eine gesündere Ernährung und ein Verzicht auf Alkohol und Zigaretten. Bei Menschen mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist es empfehlenswert, beides zu tun: mit Medikamenten und mit Änderungen des Lebensstils vorzubeugen [38].

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Auf einen Blick

Was sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Krankheiten, die das Herz und die Blutgefässe betreffen. Häufig treten zuerst Bluthochdruck und Arteriosklerose auf. Die Folge dieser Krankheiten können Herzversagen, Herzinfarkt und Schlaganfall sein – deswegen sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch weltweit die häufigste Todesursache.

Was sind die häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Bluthochdruck (Hypertonie), die Arteriosklerose (Arterienverkalkung), die koronare Herzkrankheit (ischämische Herzerkrankung) und die Herzinsuffizienz (Herzschwäche). 

Was sind die Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Zu den bekannten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, ein hohes LDL-Cholesterin sowie ein zu hoher Blutzucker.

Wissenschaftler*innen vermuten, dass auch ein Mangel an der ungesättigten Fettsäure Omega 3 sowie an Vitamin D Krankheiten des Herzens und der Blutgefässe wahrscheinlicher machen kann.

Wie kann ich Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen?

Es gibt viele Möglichkeiten, das Krankheitsrisiko durch den Lebensstil zu reduzieren: hören Sie auf zu rauchen, ernähren Sie sich gesund, bewegen Sie sich regelmässig, halten Sie LDL-Cholesterin, Blutzucker und Blutdruck niedrig und wirken Sie chronischem Stress entgegen.

Ist Ihr Risiko bereits erhöht, kann es sich lohnen, Ihren Arzt aufzusuchen und gegebenenfalls mit Medikamenten vorzubeugen.

Quellenangaben

[1]        C. Dornquast, L. E. Kroll, H. K. Neuhauser, S. N. Willich, T. Reinhold, und M. A. Busch, „Regional Differences in the Prevalence of Cardiovascular Disease“, Dtsch. Aerzteblatt Online, Okt. 2016, doi: 10.3238/arztebl.2016.0704.

[2]        GBD 2017 Causes of Death Collaborators, „Global, regional, and national age-sex-specific mortality for 282 causes of death in 195 countries and territories, 1980-2017: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2017“, Lancet Lond. Engl., Bd. 392, Nr. 10159, S. 1736–1788, 10 2018, doi: 10.1016/S0140-6736(18)32203-7.

[3]        G. R. Dagenais u. a., „Variations in common diseases, hospital admissions, and deaths in middle-aged adults in 21 countries from five continents (PURE): a prospective cohort study“, The Lancet, Bd. 0, Nr. 0, Sep. 2019, doi: 10.1016/S0140-6736(19)32007-0.

[4]        Statistisches Bundesamt (Destatis), „Todesursachen“, Statistisches Bundesamt. [Online]. Verfügbar unter: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html. [Zugegriffen: 04-Sep-2019].

[5]        Classen, M., Diehl, V., und Schmiegel, W., Innere Medizin, 6. Aufl. Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH, 2009.

[6]        Schweizerische Herzstiftung, „Blutdruck“. https://www.swissheart.ch/de/herzkrankheiten-hirnschlag/risikofaktoren/blutdruck.html (zugegriffen Okt. 21, 2020).

[7]        B. A. Ference u. a., „Association of Genetic Variants Related to Combined Exposure to Lower Low-Density Lipoproteins and Lower Systolic Blood Pressure With Lifetime Risk of Cardiovascular Disease“, JAMA, Sep. 2019, doi: 10.1001/jama.2019.14120.

[8]        Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), „Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK – Langfassung, 5. Auflage“, 2019, doi: 10.6101/AZQ/000419.

[9]        Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), „Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz – Kurzfassung, 2. Auflage.“, 2017, doi: 10.6101/AZQ/000407.

[10]      American Heart Association, „About Arrhythmia“, www.heart.org. [Online]. Verfügbar unter: https://www.heart.org/en/health-topics/arrhythmia/about-arrhythmia. [Zugegriffen: 10-Sep-2019].

[11]      Nahtional Herat, Lung and Blood Institute, „Arrhythmia | National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI)“. [Online]. Verfügbar unter: https://www.nhlbi.nih.gov/health-topics/arrhythmia. [Zugegriffen: 10-Sep-2019].

[12]      M. F. Piepoli u. a., „2016 European Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practiceThe Sixth Joint Task Force of the European Society of Cardiology and Other Societies on Cardiovascular Disease Prevention in Clinical Practice (constituted by representatives of 10 societies and by invited experts)Developed with the special contribution of the European Association for Cardiovascular Prevention & Rehabilitation (EACPR)“, Eur. Heart J., Bd. 37, Nr. 29, S. 2315–2381, Aug. 2016, doi: 10.1093/eurheartj/ehw106.

[13]      S. Iliodromiti u. a., „The impact of confounding on the associations of different adiposity measures with the incidence of cardiovascular disease: a cohort study of 296 535 adults of white European descent“, Eur. Heart J., Bd. 39, Nr. 17, S. 1514–1520, Mai 2018, doi: 10.1093/eurheartj/ehy057.

[14]      O. D. Rangel-Huerta und A. Gil, „Omega 3 fatty acids in cardiovascular disease risk factors: An updated systematic review of randomised clinical trials“, Clin. Nutr. Edinb. Scotl., Bd. 37, Nr. 1, S. 72–77, 2018, doi: 10.1016/j.clnu.2017.05.015.

[15]      Y. Cao u. a., „Omega-3 Fatty Acids and Primary and Secondary Prevention of Cardiovascular Disease“, Cell Biochem. Biophys., Bd. 72, Nr. 1, S. 77–81, Mai 2015, doi: 10.1007/s12013-014-0407-5.

[16]      E. C. Rizos und M. S. Elisaf, „Does Supplementation with Omega-3 PUFAs Add to the Prevention of Cardiovascular Disease?“, Curr. Cardiol. Rep., Bd. 19, Nr. 6, S. 47, 2017, doi: 10.1007/s11886-017-0856-8.

[17]      A. Rawshani u. a., „Risk Factors, Mortality, and Cardiovascular Outcomes in Patients with Type 2 Diabetes“, N. Engl. J. Med., Bd. 379, Nr. 7, S. 633–644, Aug. 2018, doi: 10.1056/NEJMoa1800256.

[18]      H. Dobnig u. a., „Independent Association of Low Serum 25-Hydroxyvitamin D and 1,25-Dihydroxyvitamin D Levels With All-Cause and Cardiovascular Mortality“, Arch. Intern. Med., Bd. 168, Nr. 12, S. 1340–1349, Juni 2008, doi: 10.1001/archinte.168.12.1340.

[19]      J. L. Vacek, S. R. Vanga, M. Good, S. M. Lai, D. Lakkireddy, und P. A. Howard, „Vitamin D deficiency and supplementation and relation to cardiovascular health“, Am. J. Cardiol., Bd. 109, Nr. 3, S. 359–363, Feb. 2012, doi: 10.1016/j.amjcard.2011.09.020.

[20]      D. Ä. G. Ärzteblatt Redaktion Deutsches, „Zeitliche Trends kardiometaboler Risikofaktoren bei Erwachsenen“, Deutsches Ärzteblatt, 21-Okt-2016. [Online]. Verfügbar unter: https://www.aerzteblatt.de/archiv/183030/Zeitliche-Trends-kardiometaboler-Risikofaktoren-bei-Erwachsenen. [Zugegriffen: 28-Aug-2019].

[21]      Statista, „Verbreitung des Rauchens in Deutschland bis 2025 | Statista“. [Online]. Verfügbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/596512/umfrage/verbreitung-des-rauchens-in-deutschland-nach-geschlecht/. [Zugegriffen: 05-Sep-2019].

[22]      Deutsches Krebsforschungszentrum, Hrsg., Tabakatlas Deutschland 2015. Lengerich, Westf: Pabst Science Publishers, 2015.

[23]      Deutsche Gesellschaft für Ernährung, „Alkohol“. [Online]. Verfügbar unter: https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/alkohol/. [Zugegriffen: 10-Sep-2019].

[24]      P. E. Ronksley, S. E. Brien, B. J. Turner, K. J. Mukamal, und W. A. Ghali, „Association of alcohol consumption with selected cardiovascular disease outcomes: a systematic review and meta-analysis“, BMJ, Bd. 342, S. d671, Feb. 2011, doi: 10.1136/bmj.d671.

[25]      M. G. Griswold u. a., „Alcohol use and burden for 195 countries and territories, 1990–2016: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2016“, The Lancet, Bd. 392, Nr. 10152, S. 1015–1035, Sep. 2018, doi: 10.1016/S0140-6736(18)31310-2.

[26]      C. S. Knott, N. Coombs, E. Stamatakis, und J. P. Biddulph, „All cause mortality and the case for age specific alcohol consumption guidelines: pooled analyses of up to 10 population based cohorts“, BMJ, Bd. 350, S. h384, Feb. 2015, doi: 10.1136/bmj.h384.

[27]      D. Bonnefont-Rousselot, „Resveratrol and Cardiovascular Diseases“, Nutrients, Bd. 8, Nr. 5, Mai 2016, doi: 10.3390/nu8050250.

[28]      D. Mozaffarian, M. B. Katan, A. Ascherio, M. J. Stampfer, und W. C. Willett, „Trans Fatty Acids and Cardiovascular Disease“, N. Engl. J. Med., Bd. 354, Nr. 15, S. 1601–1613, Apr. 2006, doi: 10.1056/NEJMra054035.

[29]      Elmadfa, I. und Leitzmann, C., Ernährung des Menschen, 6. Aufl. Stuttgart: Eugen Ulmer KG, 2019.

[30]      T. Y. N. Tong u. a., „Risks of ischaemic heart disease and stroke in meat eaters, fish eaters, and vegetarians over 18 years of follow-up: results from the prospective EPIC-Oxford study“, BMJ, Bd. 366, S. l4897, Sep. 2019, doi: 10.1136/bmj.l4897.

[31]      World Health Organization (WHO), Guideline: Sodium intake for adults and children. Place of publication not identified: World Health Organization, 2016.

[32]      Safety-Plus, „Salzkonsum in der Schweiz ist zu hoch“, Juni 18, 2015. https://www.safety-plus.ch/salzkonsum-in-der-schweiz-ist-zu-hoch/ (zugegriffen Okt. 21, 2020).

[33]      A. Mente u. a., „Urinary sodium excretion, blood pressure, cardiovascular disease, and mortality: a community-level prospective epidemiological cohort study“, The Lancet, Bd. 392, Nr. 10146, S. 496–506, Aug. 2018, doi: 10.1016/S0140-6736(18)31376-X.

[34]      C. Waller u. a., „Blunted Cortisol Stress Response and Depression-Induced Hypocortisolism Is Related to Inflammation in Patients With CAD“, J. Am. Coll. Cardiol., Bd. 67, Nr. 9, S. 1124–1126, März 2016, doi: 10.1016/j.jacc.2015.12.031.

[35]      American Heart Association, „Managing Stress to Control High Blood Pressure“, www.heart.org. [Online]. Verfügbar unter: https://www.heart.org/en/health-topics/high-blood-pressure/changes-you-can-make-to-manage-high-blood-pressure/managing-stress-to-control-high-blood-pressure. [Zugegriffen: 10-Sep-2019].

[36]      A. Tawakol u. a., „Relation between resting amygdalar activity and cardiovascular events: a longitudinal and cohort study“, The Lancet, Bd. 389, Nr. 10071, S. 834–845, Feb. 2017, doi: 10.1016/S0140-6736(16)31714-7.

[37]      F. Fang u. a., „Stress related disorders and risk of cardiovascular disease: population based, sibling controlled cohort study“, The BMJ, Bd. 365, 2019, doi: 10.1136/bmj.l1255.

[38]      Kolenda, K-D., „Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit: Effizienz nachweisbar - Wirksamkeit von Lebensstilveränderungen im Vergleich zur medikamentösen Therapie“, Dtsch. Ärztebl. Int., Bd. 102, Nr. 26, 2005.

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