Intervallfasten


Wie Sie richtig und gesund fasten!

Frühstücken ist für viele ein Ritual, das für viele keinesfalls fehlen darf. Doch die Erfolge des Intervallfastens zeigen, mit welchen gesundheitlichen Vorteilen Sie rechnen können, wenn Sie erst zur Mittagsstunde essen.

Sei es die Passionszeit im Christentum oder der Ramadan im Islam – Fasten ist ein wichtiges Element vieler Religionen. Die Fastenden gedenken dadurch Perioden des Hungers. Mittlerweile findet das Fasten auch über die Religion hinaus seinen Weg in das Leben vieler Menschen, in Form von Heilfasten, Fastenwandern und vor allem Intervallfasten.

Die Ernährungsexpertin Adelle Davis prägte in den 1960er Jahren das geflügelte Wort, wir sollen wie ein König frühstücken. Andere Gesundheitsexperten schwören wiederum darauf, dass es die Selbstheilungskräfte unseres Körpers stärkt, wenn wir zu bestimmten Zeiten auf das Essen verzichten, beispielsweise morgens: Der Körper soll sich dadurch entgiften, das Risiko von Krebserkrankungen soll sinken und Entzündungen sollen fernbleiben. Neuesten Forschungen zufolge soll das Intervallfasten uns den Weg ins 100. Lebensalter und darüber hinaus ebnen.

Erfahren Sie im Artikel alles über die Selbstheilungskräfte des Körpers beim Intervallfasten, wie Sie es am besten umsetzen können und für wen es sich nicht eignet!

Fasten – Alles Wissenswerte

Unter Fasten versteht man den Verzicht auf Nahrungsmittel, Getränke und Genussmittel innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Heutzutage haben sich zahlreiche Fasten-Trends durchgesetzt. Viele Menschen probieren sich durch die unterschiedlichen Fasten-Möglichkeiten – vor allem aus gesundheitlichen Gründen.

Welche Arten zu fasten gibt es?

Die meisten Menschen nehmen an, sie müssten beim Fasten komplett auf Lebensmittel verzichten oder sogar hungern. Sowohl im religiösen als auch im „alltäglichen“ Fasten isst man stets zu bestimmten Tageszeiten. Bei den unterschiedlichen Fasten-Möglichkeiten reduzieren Sie an den Fasten-Tagen lediglich den Tagesumsatz auf bis zu 25 Prozent. Das entspricht einer täglichen Energieaufnahme von 500 bis 750 Kalorien[1].

Fastenarten

Durchführung

Heilfasten

Tägliche Energieaufnahme von 500 bis 750 Kalorien; meist in Kombination mit Einläufen

Intermittierendes Fasten (16:8-Methode)

16-stündige Fastenphase am Tag, in der nur Wasser und ungesüßte Tees getrunken werden dürfen

Intermittierendes Fasten (Alternierendes Fasten)

Abwechselnd ein Tag mit normaler Energieaufnahme und ein Tag mit einer Energieaufnahme bis zu 1000 Kalorien

Intermittierendes Fasten (5:2-Methode)

An zwei Tagen in der Woche wird gefastet (bis zu 750 Kalorien am Fasten-Tag)

Convenient Meal Skipping/Dinner Cancelling

An zwei Tagen in der Woche wird das Abendessen oder eine andere Mahlzeit ausgelassen

Modifiziert nach: Techniker Krankenkasse – Intervallfasten ohne Abendessen zum Wunschgewicht (20.04.2018)

500 Kalorien entsprechen einer großen Portion Spaghetti Bolognese, einer großen Portion Reis mit Hähnchencurry oder zwei Scheiben Vollkornbrot mit Butter und zwei Scheiben Käse oder.

Grundumsatz und Tagesumsatz – wie viele Kalorien brauche ich am Tag?
Der Grundumsatz ist die Menge an Kalorien, die Sie am Tag mindestens aufnehmen müssen, damit Ihr Körper seine wichtigen Funktionen erfüllen kann – vom Aufrechterhalten der Körpertemperatur über die Verdauung bis hin zum Blinzeln der Augen. Diesen Grundumsatz benötigen wir auch, wenn der Körper sich in völliger Ruhe befindet.

Der Tagesumsatz schließt all Ihre tägliche körperliche Bewegung mit ein. Liegen oder sitzen Sie viel, ist er Tagesumsatz sehr gering. Laufen Sie am Tag einen Marathon, ist er sehr hoch. Wie viele Kalorien Sie am Tag wirklich benötigen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe und körperliche Aktivität. Grob gerechnet brauchen Männer am Tag 2400 Kalorien, während Frauen 1900 benötigen[2]. Im Internet finden Sie diverse Tagesbedarf-Rechner, mit denen Sie Ihren individuellen täglichen Kalorienbedarf ausrechnen lassen können.

Männer haben im Schnitt einen höheren Kalorienbedarf als Frauen aufgrund des höheren Muskelanteils. Mehr Muskeln bedeutet höherer Kalorienverbrauch!

Was passiert im Körper, wenn wir fasten?

Damit die Motoren unserer Zellen einwandfrei laufen, benötigen sie als Treibstoff das Zuckermolekül Glukose aus der Nahrung. Wenn wir den Körper nun 12 bis 16 Stunden nicht mit Nahrung auftanken, wechselt er in den Hungerzustand: Er braucht dringend eine neue Energiequelle. Daher greift er auf Fettreserven im Körper zurück, aus denen er glukoseähnliche Stoffe bildet: die Ketone. Ketone können im Gegensatz zu Glukose einfacher in die Zellen gelangen und kurbeln deren Stoffwechsel an. Selbst das Hungergefühl kann in dieser Phase (Ketose) abnehmen[2].

Wussten Sie schon, dass bei einer lang andauernden Ketose Ihr Schweiß oder auch Ihr Atem nach Nagellackentferner riechen kann? Ketonkörper lassen das Blut sauer werden. Als Gegenmaßnahme scheidet der Körper sie über Urin oder die Atmung aus, wodurch ein stechender Geruch entstehen kann[3].

Intervallfasten

In der Steinzeit hatte der Mensch nicht wie heute den Luxus, jederzeit essen zu können. Wenn die Jagd keine Früchte trug, mussten die Menschen auf unbestimmte Zeit hungern. Sprich, der Körper hat sich im Laufe der Evolution darauf eingestellt, phasenweise zu fasten.

Kaum eine Ernährungsform erlebt gerade solch einen Beliebtheitsschub wie das Intervallfasten. Sei es zur Gewichtsabnahme oder wegen anderer gesundheitlicher Vorteile – viele Gesundheitsexperten schwören auf das Intervallfasten.

Was ist Intervallfasten? 16:8-Methode

Beim Intervallfasten oder auch intermittierenden Fasten verzichten Sie zu bestimmten Zeiten am Tag oder in der Woche auf Lebensmittel. In der Fastenphase stehen nur Wasser und ungesüßte Tees auf dem Speiseplan. Die beliebteste Form ist die 16:8-Methode, bei der Sie 16 Stunden am Tag fasten und in den restlichen acht Stunden essen können[4].

Ein beispielhafter Tagesablauf beim Intervallfasten

Wenn Sie sich für das Intervallfasten entscheiden, müssen Sie sich von der „wichtigsten Mahlzeit des Tages“ verabschieden. Klingelt der Wecker nun um 6:30, kommt gleich kein Frühstück auf den Tisch.

Uhrzeit

Mahlzeitengestaltung

6:30 – kein Frühstück

Wasser, ungesüßter Tee, Kaffee (ohne Milch, Sahne, Zucker)

12:00 – Mittagessen

Mittagessen/spätes Frühstück auf Vollkornbasis mit reichlich Gemüse

16:00 – Zwischenmahlzeit

Obst, Nüsse, Salat

20:00 – Abendbrot (letzte Mahlzeit)

Haferbrei, Smoothie oder belegtes Vollkornbrot

Tipp: Kauen Sie Ihre Mahlzeiten immer langsam und gründlich. Dadurch fühlen Sie sich länger satt.

Wie sieht es mit Sport beim Intervallfasten aus?
Sport auf nüchternen Magen ist nicht für jeden ein optimaler Start in den Tag. Daher sollten Sie sich in der Anfangszeit des Fastens langsam herantasten und sich beim Frühsport zunächst nicht voll auspowern. Joggen oder Schwimmen Sie zum Beispiel eine kurze, gemütliche Runde, machen Sie ein langsames Cardio-Training und nehmen Sie zunächst leichtere Gewichte. Kraftsportler aufgepasst: Da sie dem Körper beim Intervallfasten morgens keine Energiequelle wie Proteine zuführen können, kann es zum Muskelabbau kommen. Daher empfiehlt es sich, den Kraftsport auf den späten Nachmittag zu verschieben[5].

Einsteigertipps fürs Intervallfasten

Intervallfasten – Sind Mangelerscheinungen möglich?

Intervallfasten - mediterrane Kost

Auch wenn beim Intervallfasten die erste Mahlzeit mittags stattfindet, essen Sie nicht unbedingt weniger als mit Frühstück. Mit der richtigen Mahlzeitengestaltung und gegebenenfalls Nahrungsergänzungsmitteln können Sie alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe aufnehmen. Die Ernährungsmedizinerin Dr. Lioba Hofman rät zur mediterranen Kost mit reichlich Vollkornprodukten, guten Fetten (Olivenöl), Kräutern, viel Gemüse und Naturreis[6]. Wenn Sie Probleme haben, genügend Nährstoffe aufzunehmen, empfiehlt sich eine Ernährungsberatung.

Die Rolle von Insulin beim Fasten

Die Bauchspeicheldrüse bildet das Hormon Insulin, das den Blutzucker reguliert. Es transportiert die Glukose aus der Nahrung in die Zellen. Sobald Insulin ausgestoßen wird, setzt der Körper Wachstumshormone frei und stellt die Fettverbrennung ein. In der Hungerphase sind der Insulinspiegel und der Blutzucker niedrig. In dieser Zeit finden die Fettverbrennung und die Ketonbildung statt. Es werden auch keine großen Mengen von Wachstumshormonen gebildet, wie Insulin-like-growth-Factor I, welches in Verbindung mit Tumorerkrankungen stehen soll[2, 7].

Insulin – wenn Hormone Verwirrung stiften
Wenn Sie nach einer Fastenperiode Weißmehlprodukte, weißen Reis oder Süßigkeiten essen, schnellt Ihr Blutzucker rapide in die Höhe. Sie geraten in einen Teufelskreis: Als Gegenmaßnahme setzt die Bauchspeicheldrüse hohe Mengen Insulin frei. Diese Reaktion führt zu einem schnellen Absinken des Blutzuckers, wodurch Sie Heißhunger auf Süßes verspüren können. Geben Sie der Versuchung nach, beginnt der Kreislauf von vorne[8].

Effekte des Intervallfastens

Intervallfasten und seine Wirkung auf den Körper

Dutzende Studien belegen eine Reihe von positiven Effekten des Intervallfastens auf die Gesundheit. Der Haken bei der Sache: Die meisten Ergebnisse beziehen sich auf Tierstudien. Deswegen sind die Ergebnisse nicht eins zu eins auf den Menschen übertragbar. Dennoch ist die Forschung optimistisch, dass der Mensch vom Intervallfasten profitieren kann.

Hilft Intervallfasten beim Abnehmen?

Gewichtsverlust durch Kalorienrestriktion und Intervallfasten

 

 

 

 

 

 

Eine Untersuchung im American Journal of Nutrition zeigte, dass intermittierendes Fasten die Abnahme von Fettmasse durch die geringe Insulinausschüttung fördert[9]. Besonders ungesundes Fett soll abgebaut werden[6]. Laut einer Studie der JAMA Internal Medicine aus dem Jahr 2017 soll alternierendes Fasten bei Übergewichtigen keinen größeren Gewichtsverlust mit sich bringen als eine verminderte Kalorienzufuhr[10]. Das bedeutet aber auch: Verfolgen Sie lediglich das Ziel einer Gewichtsabnahme, stellt Intervallfasten eine effektive Alternative zur Kalorienrestriktion dar.

Zudem ist es Experten zufolge beim Intervallfasten weniger wahrscheinlich, dass Ihnen der Jo-Jo-Effekt einen unerwünschten Besuch abstattet[6]. Studien zeigen auch, dass Sie daneben die sportliche Betätigung nicht vernachlässigen sollten![11, 12]

Gut zu wissen: Kraftsportler, die sich gerade in der Definitionsphase befinden und möglichst keine Muskelmasse verlieren wollen, können wohl aufatmen: Beim Intervallfasten soll man weniger Muskelmasse verlieren als bei einer verminderten Kalorienaufnahme[13].

Wie wirkt sich Intervallfasten auf die Gesundheit aus?

Intervallfasten bringt nicht nur überschüssige Pfunde zum Purzeln, sondern geht laut Untersuchungen aus The Journal of Medicine, The American Journal of Nutrition und weiteren Fachzeitschriften mit einer ganzen Reihe von gesundheitlichen Effekten einher[12, 14–20]:

  • Verbesserung der Blutzuckerwerte
  • Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    und Typ-2-Diabetes
  • Verringerung von Entzündungen allgemein
  • Verringerung des Leberkrebsrisikos

Jedoch konnte beobachtet werden, dass in einigen Fällen die Cholesterinwerte anstiegen sind[21].

Autophagie – die Recycling-Anlage der Zellen
In unseren Zellen verstecken sich komplexe Mysterien, die die Wissenschaft staunen lässt. Ein solches Phänomen ist die Autophagie – die Fähigkeit der Zellen, aus Giftstoffen und defekten Bestandteilen notwendige Stoffe für den Körper zu bilden. Sie saugen alles Unerwünschte in der Zelle auf und handwerkeln daraus wertvolle chemische Verbindungen. Ganz nach dem Motto: Aus Alt mach Neu! Die Autophagie findet statt, wenn wir fasten und sich Ketonkörper bilden. Der Körper rechnet in der Hungerzeit damit, dass er keine Nährstoffe bekommt. Deswegen aktiviert er die zelluläre Recycling-Anlage an, um notwendige Stoffe zu bilden[22].

Die Wissenschaft konnte zeigen, dass die Autophagie Nerven- und Gehirnzellen vor Entzündungen schützt. Dadurch kann das Risiko von Demenz und Alzheimer sinken[23–25]. Daneben konnten Ärzte in Tierversuchen das Krebsrisiko senken, indem sie die Autophagie förderten und so das Ausarten von Zellen in Tumoren unterdrückten[26, 27].

Wussten Sie schon, dass Intervallfasten die Lebensspanne von Ratten und Mäuse erhöhen konnte? Ließe sich dieser Effekt auf den Menschen übertragen, könnten wir uns bis ins dreistellige Alter gesund essen[28, 29]

Wer sollte nicht fasten?

Senioren und Kinder sollten nicht fasten. Liegen gewisse Erkrankungen oder Lebensumstände vor, raten Ernährungswissenschaftler davon ab, zu fasten. Dazu gehören[6]:

  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Niedriger Blutdruck
  • Anorexie und Bulimie
  • Untergewicht

Das Bundeszentrum für Ernährung rät davon ab, Intervallfasten als Vorbeugungsmaßnahme gegen Stoffwechselerkrankungen einzusetzen – die Studienlage dazu sei nicht aussagekräftig genug[6, 30].

Zusammenfassung

  • Fasten ist ein Überbegriff für das Verzichten auf Nahrungsmittel, Getränke und Genussmittel in gewissen Zeiträumen.
  • Mittlerweile setzen sich Fasten-Trends durch, wie das Heilfasten, Intervallfasten und das alternierende Fasten.
  • Bei der 16:8-Methode fasten Sie 16 Stunden. Sie essen Ihre erste Mahlzeit um 12 Uhr mittags und die letzte gegen 20 Uhr. In der Fastenperiode sind nur Wasser, ungesüßte Tees und schwarzer Kaffee erlaubt.
  • Wenn Sie 16 Stunden fasten, benötigt der Körper eine neue Energiequelle. Er bildet aus Fettzellen Ketonkörper, die als neuer Treibstoff für die Zellen fungieren.
  • Sie sollten es in der Anfangszeit des Intervallfastens nicht mit dem Sport am Morgen übertreiben.
  • Ernähren Sie sich mit reichlich Vollkorngetreide, Gemüse und Obst.
  • Das Intervallfasten regt die Fettverbrennung an und hilft bei der Gewichtsabnahme.
  • Tier- und Humanstudien konnten zeigen, dass intermittierendes Fasten Blutzuckerwerte stabilisiert und das Entzündungsrisiko senkt.
  • Wenn Sie an einer Stoffwechselerkrankung leiden, schwanger sind, stillen oder untergewichtig sind, sollten Sie vom Intervallfasten absehen.

Quellenangaben

  1. Intervallfasten - ohne Abendessen zum Wunschgewicht? | Die Techniker, https://www.tk.de/techniker/gesund-leben/ernaehrung/ernaehrungstrends/fasten-intervallfasten-2031984
  2. Elmadfa, I.: Ernährungslehre. Verlag Eugen Ulmer Stuttgart (2015)
  3. Low-Carb Diets Can Cause Bad Breath, https://www.webmd.com/oral-health/features/low-carb-diets-can-cause-bad-breath
  4. FB Oecotrophologie · Facility Management - Abnehmen durch Intervallfasten - FH Münster, https://www.fh-muenster.de/oecotrophologie-facility-management/aktuelles/intervallfasten.php
  5. Gonzalez, J.T., Veasey, R.C., Rumbold, P.L.S., Stevenson, E.J.: Breakfast and exercise contingently affect postprandial metabolism and energy balance in physically active males. Br. J. Nutr. 110, 721–732 (2013). doi:10.1017/S0007114512005582
  6. Hofmann, D.L.: Auswirkungen auf Gewicht und Gesundheit. 5 (2017)
  7. Slattery, M.L., Sweeney, C., Wolff, R., Herrick, J., Baumgartner, K., Giuliano, A., Byers, T.: Genetic variation in IGF1, IGFBP3, IRS1, IRS2 and risk of breast cancer in women living in Southwestern United States. Breast Cancer Res. Treat. 104, 197–209 (2007). doi:10.1007/s10549-006-9403-9
  8. Adam, O.: Ernährungsmedizin: nach dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer. Georg Thieme Verlag (2004)
  9. Heilbronn, L.K., Smith, S.R., Martin, C.K., Anton, S.D., Ravussin, E.: Alternate-day fasting in nonobese subjects: effects on body weight, body composition, and energy metabolism. Am. J. Clin. Nutr. 81, 69–73 (2005). doi:10.1093/ajcn/81.1.69
  10. Trepanowski, J.F., Kroeger, C.M., Barnosky, A., Klempel, M.C., Bhutani, S., Hoddy, K.K., Gabel, K., Freels, S., Rigdon, J., Rood, J., Ravussin, E., Varady, K.A.: Effect of Alternate-Day Fasting on Weight Loss, Weight Maintenance, and Cardioprotection Among Metabolically Healthy Obese Adults: A Randomized Clinical Trial. JAMA Intern. Med. 177, 930–938 (2017). doi:10.1001/jamainternmed.2017.0936
  11. Johnstone, A.: Fasting for weight loss: an effective strategy or latest dieting trend? Int. J. Obes. 2005. 39, 727–733 (2015). doi:10.1038/ijo.2014.214
  12. Arnason, T.G., Bowen, M.W., Mansell, K.D.: Effects of intermittent fasting on health markers in those with type 2 diabetes: A pilot study. World J. Diabetes. 8, 154–164 (2017). doi:10.4239/wjd.v8.i4.154
  13. Varady, K.A.: Intermittent versus daily calorie restriction: which diet regimen is more effective for weight loss? Obes. Rev. Off. J. Int. Assoc. Study Obes. 12, e593-601 (2011). doi:10.1111/j.1467-789X.2011.00873.x
  14. Goodman, B., MA: When You Eat, Not Just What, May Impact Health, https://www.webmd.com/diet/news/20150507/time-restricted-eating
  15. Varady, K.A., Hellerstein, M.K.: Alternate-day fasting and chronic disease prevention: a review of human and animal trials. Am. J. Clin. Nutr. 86, 7–13 (2007). doi:10.1093/ajcn/86.1.7
  16. Mattson, M.P., Wan, R.: Beneficial effects of intermittent fasting and caloric restriction on the cardiovascular and cerebrovascular systems. J. Nutr. Biochem. 16, 129–137 (2005). doi:10.1016/j.jnutbio.2004.12.007
  17. Azevedo, F.R. de, Ikeoka, D., Caramelli, B.: Effects of intermittent fasting on metabolism in men. Rev. Assoc. Médica Bras. 59, 167–173 (2013). doi:10.1016/j.ramb.2012.09.003
  18. Aksungar, F.B., Topkaya, A.E., Akyildiz, M.: Interleukin-6, C-reactive protein and biochemical parameters during prolonged intermittent fasting. Ann. Nutr. Metab. 51, 88–95 (2007). doi:10.1159/000100954
  19. Faris, M.A.-I.E., Kacimi, S., Al-Kurd, R.A., Fararjeh, M.A., Bustanji, Y.K., Mohammad, M.K., Salem, M.L.: Intermittent fasting during Ramadan attenuates proinflammatory cytokines and immune cells in healthy subjects. Nutr. Res. N. Y. N. 32, 947–955 (2012). doi:10.1016/j.nutres.2012.06.021
  20. Rocha, N.S., Barbisan, L.F., de Oliveira, M.L.C., de Camargo, J.L.V.: Effects of fasting and intermittent fasting on rat hepatocarcinogenesis induced by diethylnitrosamine. Teratog. Carcinog. Mutagen. 22, 129–138 (2002)
  21. Stote, K.S., Baer, D.J., Spears, K., Paul, D.R., Harris, G.K., Rumpler, W.V., Strycula, P., Najjar, S.S., Ferrucci, L., Ingram, D.K., Longo, D.L., Mattson, M.P.: A controlled trial of reduced meal frequency without caloric restriction in healthy, normal-weight, middle-aged adults. Am. J. Clin. Nutr. 85, 981–988 (2007). doi:10.1093/ajcn/85.4.981
  22. Autophagie: Können sich durch Fasten Körperzellen selbst reinigen? - UGB-Gesundheitsberatung, https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/autophagie-fasten/
  23. Alirezaei, M., Kemball, C.C., Flynn, C.T., Wood, M.R., Whitton, J.L., Kiosses, W.B.: Short-term fasting induces profound neuronal autophagy. Autophagy. 6, 702–710 (2010). doi:10.4161/auto.6.6.12376
  24. Barnosky, A.R., Hoddy, K.K., Unterman, T.G., Varady, K.A.: Intermittent fasting vs daily calorie restriction for type 2 diabetes prevention: a review of human findings. Transl. Res. J. Lab. Clin. Med. 164, 302–311 (2014). doi:10.1016/j.trsl.2014.05.013
  25. Wolfe, D.M., Lee, J.-H., Kumar, A., Lee, S., Orenstein, S.J., Nixon, R.A.: Autophagy failure in Alzheimer’s disease and the role of defective lysosomal acidification. Eur. J. Neurosci. 37, 1949–1961 (2013). doi:10.1111/ejn.12169
  26. Mathew, R., Karp, C.M., Beaudoin, B., Vuong, N., Chen, G., Chen, H.-Y., Bray, K., Reddy, A., Bhanot, G., Gelinas, C., Dipaola, R.S., Karantza-Wadsworth, V., White, E.: Autophagy suppresses tumorigenesis through elimination of p62. Cell. 137, 1062–1075 (2009). doi:10.1016/j.cell.2009.03.048
  27. Siegel, I., Liu, T.L., Nepomuceno, N., Gleicher, N.: Effects of short-term dietary restriction on survival of mammary ascites tumor-bearing rats. Cancer Invest. 6, 677–680 (1988)
  28. Goodrick, C.L., Ingram, D.K., Reynolds, M.A., Freeman, J.R., Cider, N.L.: Differential Effects of Intermittent Feeding and Voluntary Exercise on Body Weight and Lifespan in Adult Rats. J. Gerontol. 38, 36–45 (1983). doi:10.1093/geronj/38.1.36
  29. Sogawa, H., Kubo, C.: Influence of short-term repeated fasting on the longevity of female (NZB×NZW)F1 mice. Mech. Ageing Dev. 115, 61–71 (2000). doi:10.1016/S0047-6374(00)00109-3
  30. Ärzteblatt, D.Ä.G., Redaktion Deutsches: Intermittierendes Fasten hält jung und gesund, https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63206/Intermittierendes-Fasten-haelt-jung-und-gesund