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Unfruchtbarkeit: Ursachen und Behandlungen bei Frau und Mann


Unfruchtbarkeit kann den Lebensentwurf durcheinanderbringen und ist für viele Paare eine grosse psychische Belastung. Mögliche Ursachen gibt es viele – sowohl beim Mann als auch bei der Frau

Unfruchtbarkeit ist in erster Linie ein Frauenproblem? Das ist ein Mythos! Heutige Studien zeigen: Die Ursachen für Unfruchtbarkeit liegen ungefähr in einem Drittel der Fälle beim Mann und in einem Drittel bei der Frau. In den übrigen rund 33 Prozent der Fälle gibt es entweder Probleme auf beiden Seiten oder die Gründe lassen sich nicht ermitteln. Auch dass das Alter nur für Frauen eine Rolle spielt, gilt als widerlegt. Bei Männern lässt die Spermienqualität mit den Jahren meist nach – und damit auch die Fruchtbarkeit [1].

Klappt es bei einem Paar nicht mit dem Kinderkriegen, gilt es, auf Spurensuche zu gehen. In einigen Fällen sind die genauen Ursachen für die Unfruchtbarkeit unklar. In anderen spielen Krankheiten oder Lebensstil-Faktoren wie Übergewicht, Ernährung und Schadstoffbelastung eine Rolle. Dann können gezielte Behandlungen oder verändere Gewohnheiten helfen.

Lesen Sie in diesem Artikel, was Unfruchtbarkeit genau bedeutet, was die jeweiligen Ursachen bei Männern und Frauen sein können und was Sie tun können, um Ihre Fruchtbarkeit zu verbessern.

Was bedeutet Unfruchtbarkeit?

Unfruchtbarkeit bedeutet, dass ein Paar Kinder bekommen will, die Frau aber trotz regelmässigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht schwanger wird. Die insgesamt häufigsten Gründe für Unfruchtbarkeit sind das Alter der Frau und Krankheiten, die bei Männern oder Frauen die Fruchtbarkeit stören [2].

Wie häufig ist Unfruchtbarkeit? In der Schweiz ist Schätzungen zufolge ungefähr jedes sechste Paar ungewollt kinderlos, viele sind auf medizinische Hilfe angewiesen, um schwanger zu werden. Im Jahr 2019 liessen sich alleine fast 6.000 Frauen mit künstlicher Befruchtung per In-vitro-Fertilisation behandeln [3].

Wann gelte ich als unfruchtbar?

In der Medizin ist Unfruchtbarkeit – auch Sterilität genannt – relativ genau definiert: Wenn ein Paar mehr als ein Jahr lang trotz regelmässigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs erfolglos versucht, ein Kind zu zeugen, gilt es als unfruchtbar [2]. Diese Definition sollte Sie aber nicht verunsichern – damit ist auf keinen Fall gemeint, dass es nicht nach einem Jahr doch noch klappen kann. Im Gegenteil: Tatsächlich werden viele Paare erst im zweiten Jahr des Versuchens schwanger.

Von einer „definitiven Sterilität“ sprechen Ärzt*innen nach 48 Monaten des unerfüllten Kinderwunschs. Nach dieser Zeit ist es tatsächlich relativ unwahrscheinlich, dass Sie noch auf natürlichem Wege schwanger werden. Auch dann gibt es aber noch Möglichkeiten: Eine künstliche Befruchtung ist häufig erfolgreich [4].

Gut zu wissen: Was ist Infertilität? Während Sterilität meint, dass eine Frau nicht schwanger wird, beschreibt Infertilität eigentlich Probleme dabei, das Kind auszutragen. Das bedeutet, dass infertile Frauen zwar schwanger werden können, aber kein gesundes Kind zur Welt bringen, zum Beispiel, weil es zu Fehlgeburten kommt.

Es kann sich auf jeden Fall lohnen, sich nach spätestens einem Jahr ärztliche Hilfe zu holen. Oft bringen gezielte Untersuchungen die Ursachen der Unfruchtbarkeit zutage, gegen die Sie dann vorgehen können. Ärztliche Beratungen werden von den Krankenkassen übernommen, ebenso in der Regel Medikamente und Hormontherapien. Auch die künstliche Befruchtung zahlen die meisten Krankenkassen zum Teil, manche sogar vollständig. Informieren Sie sich am besten bei Ihren Ärzt*innen und Ihrer Krankenversicherung über die Kostenübernahme.

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Wie kommt es zur Unfruchtbarkeit?

Mit dem Alter verlieren vor allem Frauen, aber auch Männer nach und nach an Fruchtbarkeit. Es gibt für beide Geschlechter verschiedene Ursachen, die zur Unfruchtbarkeit beitragen und die wir Ihnen in diesem Artikel aufzeigen.

Die Folgen der Unfruchtbarkeit: Ein unerfüllter Kinderwunsch kann für betroffene Paare eine grosse Belastung sein. Wissenschaftler*innen haben in Studien unter anderem festgestellt, dass Frauen, die Probleme mit Unfruchtbarkeit hatten, ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen wie Stress, Depressionen und Angststörungen und sogar für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hatten. Denken Sie also auch darüber nach, sich psychotherapeutische Hilfe zu suchen, wenn Sie unter den Folgen der Unfruchtbarkeit leiden [5].

Infografik: Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen

Unfruchtbarkeit: Ursachen bei der Frau

Für Frauen gibt es verschiedene Ursachen der Unfruchtbarkeit. Einige hängen eng mit dem Alter zusammen, andere können auch schon in jüngeren Jahren auftreten.

Bis zu welchem Alter kann ich als Frau schwanger warden?

Die wohl bekannteste Ursache für Unfruchtbarkeit bei Frauen ist das Alter. Es ist tatsächlich unausweichlich: Spätestens, wenn Sie als Frau in die Wechseljahre kommen, können Sie nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden. Doch bereits ab 35 Jahren sinkt die Anzahl und Qualität der Eizellen deutlich und die Fruchtbarkeit nimmt ab [6].

Spätestens mit Anfang 40 sinkt die Fruchtbarkeit von Frauen erheblich. Mit 45, ungefähr zu Beginn der Frühphase der Wechseljahre, können die meisten Frauen keine Kinder mehr bekommen. Zudem erhöht sich schon zuvor mit dem Alter das Risiko von Schwangerschafts-Komplikationen und Fehlgeburten [7], [8].

Was ist Social Freezing? Als Frau können Sie mittlerweile Eizellen vorsorglich einfrieren lassen und sie später für eine künstliche Befruchtung nutzen. Der Gedanke: Wenn Frauen jünger sind, haben sie viele fruchtbare Eizellen, ein Kind passt aber häufig noch nicht in den Lebensentwurf. Später können eingefrorene Eizellen mit den Spermien Ihres Partners (oder eines Samenspenders) befruchtet und in den Uterus eingesetzt werden. So haben zum Beispiel auch Frauen jenseits der 40 Jahre eine bessere Chance, noch schwanger zu werden [9].

Störungen an Eierstöcken und Eileitern

Die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit bei Frauen sind Probleme mit den Eierstöcken und ein gestörter Eisprung. Mit dem Alter nimmt die Qualität der Eizellen, die in den Eierstöcken heranreifen, natürlicherweise ab. Ausserdem kann es zu hormonellen oder funktionellen Problemen kommen, die den Ablauf in Eierstöcken und Eileitern stören.

Insbesondere blockierte Eileiter spielen für die Furchtbarkeit eine Rolle: Sie entstehen unter anderem aufgrund von Geschlechtskrankheiten oder anderen Infektionen, Vernarbungen nach Operationen im Unterleibsbereich oder Myomen (gutartigen Tumoren im Gebärmutterhals). Selten, aber ebenfalls möglich, sind angeborene Fehlbildungen der Eileiter [10], [11].

Krankheiten, die unfruchtbar machen

Es gibt noch einige weitere Faktoren, die die Fruchtbarkeit von Frauen einschränken können. Dazu gehören zum Beispiel Krankheiten, die den Hormonhaushalt durcheinanderbringen oder Entzündungen und Vernarbung im Genitalbereich verursachen. Dazu gehören unter anderem [10], [12]:

PCOS: Besonders häufig hängt Unfruchtbarkeit bei Frauen mit dem polyzystischen Ovar-Syndrom (PCOS) zusammen. Das PCOS sorgt dafür, dass der weibliche Körper zu viele männliche Sexualhormone produziert. Das kann zu unregelmässigen Perioden und Zysten in den Eierstöcken führen. Das hormonelle Ungleichgewicht beeinträchtigt den Eisprung und damit auch die Fruchtbarkeit [13].

Endometriose: Eine weitere häufige Ursache, die auch bei jüngeren Frauen vorkommt, ist die Endometriose. Bei dieser Erkrankung wächst Gebärmutterschleimhaut ausserhalb der Gebärmutter. Diese Endometriose-Herde sind zwar gutartig, können aber trotzdem eine Reihe von Problemen hervorrufen, wie starke Regelschmerzen. Die Endometriose kann auch zu Unfruchtbarkeit führen. Wissenschaftler*innen verstehen noch nicht genau, warum das der Fall ist – vermutlich ist die Entwicklung der Eizellen und des Embryos durch die Krankheit gestört [14].

Können Pestizide und Schwermetalle unfruchtbar machen?

Amerikanische Fachgesellschaften empfehlen Ärzt*innen, bei Paaren mit Kinderwunsch auch die Belastung mit Schadstoffen, Pestiziden und Schwermetallen zu überprüfen. Solche Umweltgifte können zu Unfruchtbarkeit beitragen und die Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen.

Ein erhöhtes Risiko, Feinstaub und Schwermetallen ausgesetzt zu sein, haben zum Beispiel Menschen, die in der Nähe einer Autobahn, einer Langzeitbaustelle oder von Industrie-Betrieben leben. Rückstände von Pestiziden können sich wiederum auf Nahrungsmitteln befinden. Die Expert*innen empfehlen, in der Kinderwunsch-Phase möglichst Bio-Lebensmittel zu kaufen und wenige hochverarbeitete Fertigprodukte zu verzehren [15].

Unfruchtbarkeit bei der Frau: Was tun?

Zunächst einmal gilt: Haben Sie etwas Geduld! Es ist ganz normal, dass es einige Monate dauern kann, bis Sie schwanger werden. In Behandlung sollten Sie sich spätestens begeben, wenn es ein Jahr lang nicht funktioniert hat.

Amerikanische Fachgesellschaften empfehlen ausserdem eine Beratung zum Beispiel durch Frauenärzt*innen, wenn Sie 35 oder älter sind und nach 6 Monaten nicht schwanger geworden sind. Wenn Sie mit 40 noch schwanger werden wollen, sollten Sie sich von Anfang an ärztlich unterstützen lassen [8].

Untersuchungen, Medikamente und Eingriffe

Eine grosse Hilfe ist es, wenn möglich die Ursachen für die Unfruchtbarkeit zu entdecken. Ärzt*innen können verschiedene Untersuchungen dazu durchführen, zum Beispiel einen Ultraschall der Eierstöcke machen und verschiedene Blutwerte und Hormonspiegel analysieren.

Gegen einige Probleme mit dem Eisprung können manchmal Medikamente oder auch Hormontherapien helfen, die beispielsweise einem hormonellen Ungleichgewicht entgegenwirken. Krankheiten wie das PCOS lassen sich oft auch mit Medikamenten behandeln.

Bei physiologischen Störungen im Uterus oder mit dem Eileiter sind auch Operationen denkbar, die den Eisprung wieder möglich machen [1].

Gesunder Lebensstil gegen Unfruchtbarkeit

In bis zu 50 Prozent der Fälle kann für die Unfruchtbarkeit einer Frau keine genaue Ursache gefunden werden. Sie können dann versuchen, durch Lebensstil-Änderungen Ihre Chancen zu erhöhen.

Rauchen und Alkohol. Wie sich Rauchen, Alkohol und andere Drogen genau auf die Fruchtbarkeit der Frau auswirken, lässt sich schwer sagen. Doch Wissenschaftler*innen vermuten einen Zusammenhang und empfehlen, in der Kinderwunsch-Phase darauf zu verzichten. Ausserdem können trinken und rauchen die Gesundheit des ungeborenen Kindes beeinträchtigen [11].

Abnehmen bei Übergewicht. Auch Übergewicht wird als Risikofaktor für Unfruchtbarkeit bei Frauen diskutiert. Studien legen nahe, dass eine Gewichtsabnahme vor allem bei stark übergewichtigen Frauen mit PCOS die Fruchtbarkeit verbessern kann [13].

Stress reduzieren. Einige Studien weisen darauf hin, dass chronischer Stress die Chancen, schwanger zu werden, senken kann. Psychologische Probleme zu behandeln, etwa mit Gesprächstherapien, könnte Wissenschaftler*innen dabei helfen, Unfruchtbarkeit zu behandeln [16].

Kann ich Unfruchtbarkeit mit der Ernährung vorbeugen?

Ist Ihr Körper ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt, kann das Ihre Chance erhöhen, Unfruchtbarkeit vorzubeugen. In der Regel können Sie Ihre Versorgung mit einer ausgewogenen Ernährung sicherstellen. Eine einseitige Ernährung, ein erhöhter Bedarf oder bestimmte Ernährungsformen wie die vegane Ernährung können aber dazu führen, dass eine Unterversorgung entsteht – dann können Sie mit Nahrungsergänzungsmitteln gegensteuern. Zu den wichtigen Nährstoffen gehören:

Folsäure (Folat, Vitamin B9): Wenn Sie eine Schwangerschaft planen, sollten Sie frühzeitig Folsäure einnehmen, um eine gesunde Schwangerschaft zu unterstützen und einem Neuralohrdefekt beim Kind vorzubeugen. Einige Studien liefern auch Hinweise darauf, dass eine optimale Versorgung mit Folsäure helfen kann, Unfruchtbarkeit vorzubeugen [17], [18].

Jod: Ihre Schilddrüse braucht Jod, um die Schilddrüsenhormone herzustellen – die wiederum im ganzen Körper für die Bildung von Hormonen gebraucht werden. Ein Jodmangel kann deswegen auf Umwegen auch das Gleichgewicht der weiblichen Sexualhormone stören.

Zink und Selen: In einer Studie aus dem Jahr 2019 brauchten Frauen, die niedrige Zink- und Selenwerte hatten, länger, um schwanger zu werden. Die Forschenden weisen darauf hin, dass noch mehr Forschung nötig ist, um die genauen Zusammenhänge klar zu machen – aber es kann auf jeden Fall sinnvoll sein, eine Unterversorgung mit den Mineralstoffen auszugleichen [19].

Mehr Informationen rund um Nährstoffe und Fruchtbarkeit – für Mann und Frau – finden Sie in unserem Artikel zum Thema Kinderwunsch.

Künstliche Befruchtung

Je nachdem, welche Ursachen die Unfruchtbarkeit hat, können Fachärzt*innen auch mit einer künstlichen Befruchtung helfen. Lassen Sie sich hier gut beraten, denn es gibt mehrere Techniken, die unter verschiedenen Bedingungen sinnvoll sind.

Eine weit verbreitete Methode ist zum Beispiel die In-Vitro-Fertilisation (IVF). Dabei werden der Frau Eizellen entnommen, die dann mit den Spermien des Mannes im Reagenzglas verbunden werden. Nach ein bis zwei Tagen prüfen die Mediziner*innen, ob die Befruchtung der Eizellen erfolgreich war. Wenn ja, werden bis zu zwei Eizellen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt.

Oft sind mehrere Runden dieser Behandlung nötig, bis es zu einer erfolgreichen Schwangerschaft und Geburt kommt. Nach Angaben des Deutschen IVF-Registers gelingt drei von vier Paaren im Schnitt nach der vierten Behandlung die Schwangerschaft. Die Erfolgsaussichten hängen auch hier vom Alter ab. Über 40-Jährige haben pro Behandlungs-Runde nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent, dass es zur Schwangerschaft kommt und von 15 Prozent, dass es zur Geburt kommt [20].

Gut zu wissen: Es gibt auch Verfahren, die helfen, wenn die Probleme beim Mann liegen: Zum Beispiel können Ärzt*innen im Rahmen der Intrauterinen Insemination gezielt gesunde Spermien aus dem Ejakulat oder sogar direkt aus den Hoden entnehmen und zum richtigen Zeitpunkt in den Uterus geben.

Unfruchtbarkeit: Ursachen beim Mann

Liegen die Fruchtbarkeits-Probleme beim Mann, hat das häufig mit Erektionsstörungen oder der Qualität der Spermien zu tun. Eine niedrige Spermienqualität bedeutet zum Beispiel, dass die Zahl der Spermien reduziert oder ihre Form oder Beweglichkeit verändert ist.

Warum die Spermienqualität abnimmt, ist wieder eine andere Frage – die sich nicht immer beantworten lässt. In einigen Fällen sind Umwelteinflüsse, Krankheiten oder der Lebensstil verantwortlich, aber manchmal bleiben die Ursachen ungeklärt [11].

Sind Spermien heute schlechter als früher?

Die Anzahl und Qualität der Spermien scheint bei Männern auf der ganzen Welt zurückgegangen zu sein. Studien zeigen, dass sich die Spermienkonzentration in der westlichen Welt zwischen 1973 und 2011 um 50 bis 60 Prozent verschlechtert hat. Andere Studien legen auch nahe, dass die Qualität der Spermien ebenfalls abnimmt. Warum das so ist, ist nicht klar, mögliche Gründe könnten Stress, Alkohol, Drogen und Zigaretten, Übergewicht sowie Schadstoffe wie Weichmacher in Plastik sein [21], [22]

Werden Männer im Alter unfruchtbar?

Während Frauen spätestens mit den Wechseljahren unfruchtbar werden, können Männer theoretisch bis ins hohe Alter Kinder zeugen. Doch das ist tatsächlich nur die graue Theorie. Zwar hört die Fruchtbarkeit von Männern nicht so abrupt auf wie die von Frauen. Trotzdem nimmt die Spermienqualität mit den Jahren ab. Dazu kommen Erektionsstörungen und andere gesundheitliche Probleme, die im Alter auftreten können.

Heute sind sich Wissenschaftler*innen einig, dass sich die Spermienqualität und damit auch die Fruchtbarkeit von Männern mit dem Alter verschlechtert. Verschiedene Studien zeigen, dass Werte wie die Beweglichkeit und Anzahl der Spermien zurückgehen – dieser Prozess beginnt vermutlich ab dem 40. Lebensjahr [23], [24]

Wussten Sie das? Vermutlich kann auch Luftverschmutzung auf Dauer die Spermienqualität verschlechtern. Das ist natürlich etwas, dem Sie im Alltag nur schwer aus dem Weg gehen können. Mediziner*innen appellieren deswegen häufig an Gesellschaft und Politik – sie sollen dazu beitragen, Emissionen und Luftverschmutzung zu begrenzen [25].

Warum kann die Spermienqualität vermindert sein?

Es kann ganz verschiedene Ursachen dafür geben, dass zu wenige Spermien produziert werden oder dass ihre Qualität verringert ist. Dazu gehören [10], [11]:

  • Verletzungen oder Infektionen des Hodens
  • Hodenkrebs
  • Hormonelles Ungleichgewicht, zum Beispiel ein Mangel an Testosteron
  • Eventuell auch Lebensstil-Faktoren (mehr dazu weiter unten im Artikel)

Unfruchtbarkeit durch Testosteronmangel (Hypogonadismus)

Liegt ein Mangel an Sexualhormonen vor, wird das auch Hypogonadismus genannt. Bei Männern fehlt es in diesem Fall an Testosteron – und das kann zu Potenzproblemen bis hin zu Erektionsstörungen und Unfruchtbarkeit führen.

Die Ursachen für den Testosteronmangel können im Hoden liegen, dann kommen unter anderem frühere Verletzungen, Entzündungen, Operationen oder eine angeborene Störung in Frage. Gestört sein können aber auch die Bereiche des Gehirns, die den Hormonhaushalt steuern, zum Beispiel aufgrund von Verletzungen, Infektionen, Krebserkrankungen oder Herzinfarkt.

Weitere Symptome, an denen Sie einen möglichen Testosteronmangel erkennen, sind unter anderem eine Abnahme der sexuellen Lust, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen und Hitzewallungen. Auf Dauer kann es zu Anämie, Osteoporose und einem Verlust von Muskelmasse kommen [4].

Impotent durch Doping? Anabolika (anabole Steroide) werden im Profisport, aber auch von Hobbyathlet*innen, eingesetzt, um schnell die Muskeln wachsen zu lassen. Diese Doping-Mittel können eine ganze Reihe von gefährlichen Nebenwirkungen haben. Dazu gehört auch ein Hypogonadismus, also ein Testosteronmangel, der zu Unfruchtbarkeit und Impotenz führen kann [26].

Welchen Einfluss hat der Lebensstil auf die Fruchtbarkeit beim Mann?

Viele Expert*innen vermuten, dass folgende Risikofaktoren die Spermienqualität und auch die Potenz beeinträchtigen können [10]:

  • Übergewicht
  • Stress
  • Alkohol- oder Drogenkonsum
  • Rauchen
  • Wärme (zum Beispiel durch enge Unterhosen oder Sitzheizungen)

Doch wie gross der Einfluss des Lebensstils auf die Fruchtbarkeit von Männern ist, ist umstritten. Eine britische Studie aus dem Jahr 2014 fand zum Beispiel keine Zusammenänge zwischen Spermienqualität und Lebensstilfaktoren, einschliesslich Übergewicht, der Art von getragenen Unterhosen, Alkohol und Zigaretten. Einen erkennbaren Einfluss hatte in der Studie nur Cannabis-Konsum, der die Spermienqualität zu verschlechtern schien [27].

Eine gängige Theorie ist auch, dass Hitze im männlichen Genitalbereich unfruchtbar machen kann. Grosse oder langanhaltende Hitze kann den Hoden auf jeden Fall schaden. Doch wirken sich alltägliche Einflüsse wie enge Unterhosen, Sauna und Sitzheizung auf die Fruchtbarkeit aus? Wissenschaftlich ist das tatsächlich nicht geklärt und einigen Expert*innen zufolge eher unwarhscheinlich [28].

Fazit: Bei Männern ist der Zusammenhang zwischen Lebensstil und Unfruchtbarkeit keineswegs eindeutig. Trotzdem empfehlen Mediziner*innen, die generelle Gesundheit zu verbessern, wenn Sie ein Kind zeugen möchten. Und dazu gehören auch ein gesundes Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen, mit dem Rauchen aufhören und wenig bis kein Alkohol.

Kann Handystrahlung unfruchtbar machen?

Die Frage, ob die Strahlung und Wärme von Handys der männlichen Fruchtbarkeit schaden, beschäftigt die Wissenschaft seit mehr als 20 Jahren. Plausibel ist, dass elektromagnetische Felder mit hoher Frequenz menschliches Gewebe erwärmen und so verändern können. In Laborexperimenten kam auch heraus, dass elektromagnetische Strahlung die Spermienqualität schädigen kann. Andere Studien ergaben, dass Männer, die ihr Handy intensiv nutzen, länger brauchen, um ein Kind zu zeugen [29], [30].

Doch die Studienlage ist nicht eindeutig. Und Fachleute, unter anderem des Bundesamts für Strahlenschutz, halten viele der Studien für methodisch mangelhaft oder ihre Aussagekraft für begrenzt. Zum Beispiel wird oft nur untersucht, wie intensiv Männer ihr Smartphone nutzen, was dann mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht wird. Smartphone-Vielnutzer haben aber vermutlich noch andere Voraussetzungen, die möglicherweise schlecht für die Fruchtbarkeit sind, wie Stress und langes Sitzen. Andere Faktoren wie Alter, Rauchen und Alkoholkonsum wurden zudem oft nicht berücksichtigt [31].

Wie bei so vielem gilt: Unfruchtbarkeit ist komplex und die Handystrahlen sind vermutlich nur eines von vielen Puzzleteilen darin. Einige Expert*innen empfehlen Männern mit Kinderwunsch, auf ihre Handynutzung zu achten, sich aber nicht zu sehr verunsichern zu lassen. Die Ratschläge:

  • Tragen Sie das Handy nicht für längere Zeit in der Hosentasche – alleine schon, weil es durch den Akku warm wird.
  • Legen Sie es nachts nicht angeschaltet auf den Nachttisch.
  • Achten Sie darauf, es generell weniger am Körper zu haben.

Unfruchtbarkeit beim Mann: Was tun?

Wenn Sie als Mann die Gründe für den unerfüllten Kinderwunsch bei sich vermuten, gilt es vor allem, die Ursachen für eine mögliche Unfruchtbarkeit herauszufinden.

Ursachen herausfinden und untersuchen lassen

Eine Forschungsgruppe, die Richtlinien für die WHO ausgearbeitet hat, empfiehlt Männern, die Probleme mit Unfruchtbarkeit haben, sich von Ärzt*innen untersuchen zu lassen. Zu den empfohlenen Diagnoseschritten gehören neben einer Spermienanalyse auch eine generelle körperliche Untersuchung und eine ausführliche Anamnese zu den bisherigen Versuchen, Kinder zu bekommen.

Kommen dabei Auffälligkeiten heraus, sollten Sie sich von einem*einer Spezialist*in für Urologie untersuchen lassen. Diese können dann noch detailliertere Untersuchungen durchführen. Oft werden auch verschiedene Hormonspiegel untersucht, vor allem die Testosteronwerte [28].

In einigen Fällen können Ärzt*innen dann Therapien einleiten, die Ihre Fruchtbarkeit wieder verbessern. Liegen zum Beispiel Verletzungen oder Fehlbildungen am Hoden vor, kommen operative Eingriffe in Frage. Gegen Potenzprobleme können Medikamente oder auch Stressbewältigungs-Massnahmen helfen [1].

Helfen Antioxidantien gegen Unfruchtbarkeit?

Einige Wissenschaftler*innen erforschen, inwiefern oxidativer Stress der Qualität der Spermien schadet. Oxidativer Stress bedeutet, dass freie Sauerstoffradikale entstehen, die unter anderem die DNA der Spermienzellen beschädigen können.

Die Gegenspieler dieser freien Radikale sind die Antioxidantien, die wir Menschen auch über die Nahrung zu uns nehmen können – zum Beispiel in Form von Vitamin E, Vitamin C, Coenzym Q10, Zink und Selen. Ob Antioxidantien dabei helfen können, Unfruchtbarkeit bei Männern zu behandeln, ist aber nicht klar. Studien kamen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen [32]. Lesen Sie in unserem Gesundheitsportal, wie Sie sich über die Ernährung mit Antioxidantien versorgen.

Mineralstoffmangel wirkt sich auf die Spermienqualität aus. Wird ein Mangel an Selen festgestellt, können Sie mit Selen-Präparaten gegensteuern. Ähnliches gilt für einen Zinkmangel, der ebenfalls die Zusammensetzung der Spermien beeinflusst. Beide Mineralstoffe haben zudem eine potentiell antioxidative Wirkung und wirken so Schäden an den Zellen entgegen, die auch die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können [33].

Unfruchtbarkeit: Auf einen Blick

Was bedeutet Unfruchtbarkeit?

Paare, die mehr als ein Jahr lang regelmässig ungeschützten Geschlechtsverkehr haben und trotzdem nicht schwanger werden, gelten als unfruchtbar. Bei vielen Paaren gelingt es dennoch im zweiten Jahr des Versuchens.

Die Gründe für die Unfruchtbarkeit liegen etwa zu einem Drittel bei Frauen, zu einem Drittel bei Männern und zu einem Drittel in ungeklärten Ursachen.

Was sind die Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Frauen?

Ein wichtiger Faktor ist bei Frauen das Alter: Ab 35 Jahren geht die Unfruchtbarkeit nach und nach zurück, spätestens mit 45 können die meisten Frauen nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden.

Davon abgesehen sind bestimmte Krankheiten die häufigste Ursache für die weibliche Unfruchtbarkeit. Dazu gehören vor allem das Polyzystische Ova-Syndrom (PCOS) und die Endometriose, aber auch Adipositas, Schilddrüsenerkrankungen und Geschlechtskrankheiten wie die Chlamydien.

Was tun gegen Unfruchtbarkeit bei Frauen?

Wenn Krankheiten oder Störungen an Eierstöcken oder Eileitern vorliegen, können Ärzt*innen in einigen Fällen mit Medikamenten oder Operationen helfen.

Es kann sich auch lohnen, den Lebensstil gesünder zu gestalten, also vor allem bei starkem Übergewicht abzunehmen, Stress zu reduzieren, Alkohol und Zigaretten zu meiden und die Versorgung mit Nährstoffen wie Folsäure, Jod, Selen und Zink zu optimieren.

Bei einigen Paaren führt auch eine künstliche Befruchtung zum Erfolg, lassen Sie sich zu den Optionen am besten von Fachärzt*innen beraten.

Was sind die Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern?

Eine verminderte Spermienqualität ist eine mögliche Ursache für die Unfruchtbarkeit. Dabei kann ein Alter jenseits der 40 eine Rolle spielen, ebenso Verletzungen und Krankheiten des Hodens oder ein Testosteronmangel.

Wie gross die Rolle von Lebensstil- und Umwelt-Faktoren für die Unfruchtbarkeit bei Männern ist, ist wissenschaftlich noch nicht geklärt. Einen Einfluss könnten unter anderem Übergewicht, Stress, Alkohol und Rauchen, zu viel Wärme im Genitalbereich und Handystrahlung spielen.

Was tun gegen Unfruchtbarkeit bei Männern?

Wenn Paare nicht schwanger werden können, sollten auch Männer sich ärztlich genau untersuchen lassen. Ärzt*innen können unter anderem die Spermienqualität und den Testosteronspiegel überprüfen und entsprechende Behandlungen einleiten.

Einige Expert*innen empfehlen auch, auf einen gesunden Lebensstil und eine ausgewogene Ernährung zu achten, vor allem auf eine Zufuhr von Antioxidantien.

Quelle CH [34] ersetzt [3]

Quelle AT [35] ersetzt [3]

Quellen

[1]        „Infertility | Office on Women’s Health“. https://www.womenshealth.gov/a-z-topics/infertility (zugegriffen Juni 04, 2021).

[2]        M. Vander Borght und C. Wyns, „Fertility and infertility: Definition and epidemiology“, Clinical Biochemistry, Bd. 62, S. 2–10, Dez. 2018, doi: 10.1016/j.clinbiochem.2018.03.012.

[3]        B. für Statistik, „Medizinisch unterstützte Fortpflanzung“. https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/reproduktive/medizinisch-unterstuetzte-fortpflanzung.html (zugegriffen Juni 15, 2021).

[4]        D. Manski, Urologielehrbuch.de: Ausgabe 2020, Ausgabe 2020 Edition. Manski, Dr. Dirk, 2020.

[5]        B. Hanson, E. Johnstone, J. Dorais, B. Silver, C. M. Peterson, und J. Hotaling, „Female infertility, infertility-associated diagnoses, and comorbidities: a review“, J Assist Reprod Genet, Bd. 34, Nr. 2, S. 167–177, Feb. 2017, doi: 10.1007/s10815-016-0836-8.

[6]        „Wechseljahre / Klimakterium » Körper & Sexualität » Frauenärzte im Netz“. https://www.frauenaerzte-im-netz.de/koerper-sexualitaet/wechseljahre-klimakterium/ (zugegriffen Juni 10, 2021).

[7]        B. Vollenhoven und S. Hunt, „Ovarian ageing and the impact on female fertility“, F1000Res, Bd. 7, Nov. 2018, doi: 10.12688/f1000research.16509.1.

[8]        „Having a Baby After Age 35: How Aging Affects Fertility and Pregnancy“. https://www.acog.org/en/womens-health/faqs/having-a-baby-after-age-35-how-aging-affects-fertility-and-pregnancy (zugegriffen Juni 10, 2021).

[9]        F. Nawroth, R. Dittrich, M. Kupka, B. Lawrenz, M. Montag, und M. von Wolff, „Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen bei nichtmedizinischen Indikationen (‚social freezing‘)“, Der Frauenarzt, Bd. 53, Nr. 6, 2012, Zugegriffen: Juni 14, 2021. [Online]. Verfügbar unter: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/66825

[10]      „Infertility“, nhs.uk, Okt. 23, 2017. https://www.nhs.uk/conditions/infertility/ (zugegriffen Juni 04, 2021).

[11]      World Health Organisation (WHO), „Infertility“. https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/infertility (zugegriffen Juni 04, 2021).

[12]      D. G. Tsevat, H. C. Wiesenfeld, C. Parks, und J. F. Peipert, „Sexually transmitted diseases and infertility“, American Journal of Obstetrics and Gynecology, Bd. 216, Nr. 1, S. 1–9, Jan. 2017, doi: 10.1016/j.ajog.2016.08.008.

[13]      A. L. Rocha u. a., „Recent advances in the understanding and management of polycystic ovary syndrome“, F1000Res, Bd. 8, Apr. 2019, doi: 10.12688/f1000research.15318.1.

[14]      M. L. Macer und H. S. Taylor, „Endometriosis and Infertility: A review of the pathogenesis and treatment of endometriosis-associated infertility“, Obstet Gynecol Clin North Am, Bd. 39, Nr. 4, S. 535–549, Dez. 2012, doi: 10.1016/j.ogc.2012.10.002.

[15]      T. R. Segal und L. C. Giudice, „Before the beginning: environmental exposures and reproductive and obstetrical outcomes“, Fertility and Sterility, Bd. 112, Nr. 4, S. 613–621, Okt. 2019, doi: 10.1016/j.fertnstert.2019.08.001.

[16]      K. L. Rooney und A. D. Domar, „The relationship between stress and infertility“, Dialogues Clin Neurosci, Bd. 20, Nr. 1, S. 41–47, März 2018.

[17]      CDC, „Folic Acid“, Centers for Disease Control and Prevention, Nov. 17, 2020. https://www.cdc.gov/ncbddd/folicacid/index.html (zugegriffen Juni 11, 2021).

[18]      E. Schaefer und D. Nock, „The Impact of Preconceptional Multiple-Micronutrient Supplementation on Female Fertility“, Clin Med Insights Womens Health, Bd. 12, Apr. 2019, doi: 10.1177/1179562X19843868.

[19]      J. A. Grieger u. a., „Maternal Selenium, Copper and Zinc Concentrations in Early Pregnancy, and the Association with Fertility“, Nutrients, Bd. 11, Nr. 7, Juli 2019, doi: 10.3390/nu11071609.

[20]      „Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®“. https://www.deutsches-ivf-register.de/ (zugegriffen Juni 14, 2021).

[21]      R. N. Sumner, M. Tomlinson, J. Craigon, G. C. W. England, und R. G. Lea, „Independent and combined effects of diethylhexyl phthalate and polychlorinated biphenyl 153 on sperm quality in the human and dog“, Sci Rep, Bd. 9, Nr. 1, Art. Nr. 1, März 2019, doi: 10.1038/s41598-019-39913-9.

[22]      H. Levine u. a., „Temporal trends in sperm count: a systematic review and meta-regression analysis“, Hum Reprod Update, Bd. 23, Nr. 6, S. 646–659, Nov. 2017, doi: 10.1093/humupd/dmx022.

[23]      S. L. Johnson, J. Dunleavy, N. J. Gemmell, und S. Nakagawa, „Consistent age-dependent declines in human semen quality: A systematic review and meta-analysis“, Ageing Research Reviews, Bd. 19, S. 22–33, Jan. 2015, doi: 10.1016/j.arr.2014.10.007.

[24]      G. Collodel, F. Ferretti, M. Masini, G. Gualtieri, und E. Moretti, „Influence of age on sperm characteristics evaluated by light and electron microscopies“, Sci Rep, Bd. 11, Nr. 1, Art. Nr. 1, März 2021, doi: 10.1038/s41598-021-84051-w.

[25]      J. Carré, N. Gatimel, J. Moreau, J. Parinaud, und R. Léandri, „Does air pollution play a role in infertility?: a systematic review“, Environmental Health, Bd. 16, Nr. 1, S. 82, Juli 2017, doi: 10.1186/s12940-017-0291-8.

[26]      M. Stieg und G. Stalla, „Missbrauch und Folgen anaboler androgener Steroide“, Uro-News, Bd. 21, S. 46–50, März 2017, doi: 10.1007/s00092-017-1450-5.

[27]      A. A. Pacey u. a., „Modifiable and non-modifiable risk factors for poor sperm morphology“, Human Reproduction, Bd. 29, Nr. 8, S. 1629–1636, Aug. 2014, doi: 10.1093/humrep/deu116.

[28]      C. L. R. Barratt u. a., „The diagnosis of male infertility: an analysis of the evidence to support the development of global WHO guidance—challenges and future research opportunities“, Human Reproduction Update, Bd. 23, Nr. 6, S. 660–680, Nov. 2017, doi: 10.1093/humupd/dmx021.

[29]      C. E. Okechukwu, „Does the Use of Mobile Phone Affect Male Fertility? A Mini-Review“, J Hum Reprod Sci, Bd. 13, Nr. 3, S. 174–183, 2020, doi: 10.4103/jhrs.JHRS_126_19.

[30]      J. A. Adams, T. S. Galloway, D. Mondal, S. C. Esteves, und F. Mathews, „Effect of mobile telephones on sperm quality: A systematic review and meta-analysis“, Environment International, Bd. 70, S. 106–112, Sep. 2014, doi: 10.1016/j.envint.2014.04.015.

[31]      „Einfluss elektromagnetischer Felder von Handys auf die männliche Fruchtbarkeit“, Bundesamt für Strahlenschutz. https://www.bfs.de/DE/bfs/wissenschaft-forschung/stellungnahmen/emf/maennliche-fruchtbarkeit/dossier-maennliche-fruchtbarkeit.html?cms_docId=6170428&cms_notFirst=true (zugegriffen Juni 14, 2021).

[32]      A. T. Alahmar, „Role of Oxidative Stress in Male Infertility: An Updated Review“, J Hum Reprod Sci, Bd. 12, Nr. 1, S. 4–18, 2019, doi: 10.4103/jhrs.JHRS_150_18.

[33]      J. Pieczyńska und H. Grajeta, „The role of selenium in human conception and pregnancy“, J Trace Elem Med Biol, Bd. 29, S. 31–38, Jan. 2015, doi: 10.1016/j.jtemb.2014.07.003.

 

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